Trio sichert klaren Erfolg

Die Sieggaranten der Gastgeber. Foto: ATSV

ATSV Freiberg
ESV Lok Elsterwerda 5574:5233

Von Michael Hahn

Einen holprigen Start ins neue Jahr erlebten die Kegler des ATSV Freiberg am Samstag im Heimspiel gegen den ESV Lok Elsterwerda. Beim 5574:5233 konnten lange nicht alle Mannschaftsteile des Herbstmeisters überzeugen, sodass aus Freiberger Sicht ein doch eher mäßiges Ergebnis zustande kam.

Einer, der jedoch überzeugen konnte (Felix Wagner d. Red.), stand gleich zu Beginn auf der Bahn und erspielte mit 959 Kegel ein Klasseergebnis. Trotz einiger Schwierigkeiten am Anfang blieb Wagner diesmal ruhig und belohnte sich damit selber. Sein Mitstreiter Jan Fritzsch erwischte hingegen einen durch und durch gebrauchten Tag und musste sich mit mageren 826 Kegeln zufrieden geben. Glücklicherweise vermochten die Gäste zu diesem Zeitpunkt daraus nicht Kapital  zu schlagen, denn obwohl Benjamin Kube (857) und Robert Groschopp (913) recht passable Ergebnisse erspielten, reichte dies nicht, um den ATSV ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die knappe Führung von 15 Kegeln bedeutete aber auch, dass es im Mittelblock einer dezenten bis ausgeprägten Leistungssteigerung bedurfte, um das Spiel nicht unnötig spannend zu machen.

Heiko Wüstling war sich dessen auch voll bewusst und zog vom Start weg die Zügel an. Mit konzentriertem Spiel kam er auf 954 Kegel und hielt seinen Gegenspieler Frank-Rüdiger Beier (885) damit klar auf Distanz. Deutlich schwieriger gestaltete sich die Sache bei Ingolf Stein. Erst auf seiner letzten Bahn zündete er den Turbo und schraubte sein Ergebnis noch auf 930 Kegel. Sein Pendant Rüdiger Werner musste, nachdem er anfänglich mithalten konnte, dann doch abreisen lassen, und in Summe wuchs der Vorsprung der Bergstädter auf 147 Kegel.

Damit hatten Michael Hahn und Andreas Beger zum Abschluss leichtes Spiel, um den Sieg und die zwei Punkte sicher nach Hause zu bringen. Für Hahn machte sich diese gute Ausgangssituation aber nicht bezahlt. Zwar setzte er sich gegen Uwe Scheibe (893) klar durch, blieb insgesamt aber einiges schuldig. „Ich hatte gehofft, dem Auf und Ab in dieser Saison endlich mal mit mehr Konstanz zu begegnen, doch leider ist mir das nicht gelungen“, wertete Hahn seine Leistung im Anschluss selbstkritisch aus. Ganz anders hingegen lief es für Beger, der sich mehr und mehr den Titel „Spieler der Saison“ verdient. Mit 979 Kegel erbrachte er wieder einen hervorragenden Arbeitsnachweis und erspielte damit den Tagesbestwert. Ein bemitleidenswerter Martin Exner konnte dem dann auch gar nichts entgegensetzen und musste sich mit 818 Kegeln mehr als deutlich geschlagen geben.

Durch diesen Erfolg bleibt der ATSV punktgleich mit Kleeblatt Berlin an der der Tabellenspitze. Aufgrund der überraschenden Niederlage des Tabellendritten Langendorf zu Hause gegen Zerbst, hat das Duo nun auch bereits sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolger.

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