ATSV feiert erneuten Heimsieg

ATSV Freiberg –
SV Senfenberg 5743:5395

Von Michael Hahn

Auch im sechsten Heimspiel der Saison bleibt der ATSV Freiberg verlustpunktfrei und damit Tabellenführer der 2. Bundesliga Ost. Mit einem Mannschaftsergebnis knapp unterhalb des vor zwei Wochen aufgestellten Bahnrekordes, besiegen die Sachsen den SV Senftenberg klar und deutlich mit 348 Kegel Vorsprung.

Den Anfang für Freiberg machten diesmal Jan Fritzsch (880) und Ingolf Stein (955), wobei es beide mit Sven Seiffert (903) und Jens Harder (826) zu tun bekamen. Während Ingolf seinen Stiefel runterspielte und durchaus hätte auf 1000 Zähler kommen können, so kämpfte Jan wieder einmal mit der Bahn. Trotz seiner eher mäßigen 880 Kegel reichte es zu einer klaren Führung für den ATSV von 106 Kegeln. Damit war bereits früh klar, das es für Senftenberg sehr schwer werden würde mit einem Überraschungssieg.

In Runde zwei standen sich Heiko Wüstling (996) und Mario Peßolat (899) sowie Felix Wagner (915) und Mike Lauersdorf (961) gegenüber. In Summe kann man hier von einem recht ausgeglichenen Spiel beider Mannschaften sprechen, jedoch mit leichten Vorteilen für die Freiberger. Besonders im Schlußspurt zogen Felix und Heiko noch einmal die Zügel an und damit um weitere 51 Kegel davon.

Falls bei den Brandenburgern trotz des beträchtlichen Rückstandes von nun 157 Kegeln noch immer ein Fünkchen Hoffnung auf die Sensation klimmte, so dürfte dieser spätestens nach den ersten 50 Wurf in Durchgang 3 erloschen gewesen sein. Michael Hahn (1008) und Andreas Beger (989) stellten nämlich von Beginn an klar wer hier als Sieger die Bahn verlassen würde. Stefan Mitrenga (961) schlug sich zwar noch recht beachtlich, hatte letztendlich aber genau wie Olaf Neumann (845) keine Chance.

Durch den gleichzeitigen Erfolg von Kleeblatt Berlin über Magdeburg, marschiert das Duo in der Tabelle gemeinsam vornweg, wobei der ATSV weiterhin zwei Punkte vor Berlin liegt. Am 15. Dezember kommt es dann zum Kracher, wenn die Freiberger in der Hauptstadt antreten müssen. Eine Woche zuvor ist jedoch noch Rosslau in der Bergstadt zu Gast und wird seinerseits versuchen, dem ATSV ein Bein zu stellen.