ESV kann Aufsteiger kein Paroli bieten

Benjamin Kube konnte gegen den schwachen Jan Fritzsch (re.) keine spielentscheidenden Akzente setzen. Foto: ESV

ATSV Freiberg
ESV Lok Elsterwerda 5574:5233


Von Martin Exner

Der Liganeuling aus Freiberg hat sein Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten ESV Lok Elsterwerda klar und deutlich gewinnen können. Dabei funktionierte der ATSV im ersten Spiel des neuen Jahres bei Weitem noch nicht auf allen Positionen. Die Gäste waren jedoch kaum in der Lage, dem Aufsteiger ernsthaft Paroli zu bieten und bleiben in der Fremde weiter sieglos. Durch diesen Erfolg führen die Hausherren die Liga punktgleich mit dem SKC Kleeblatt Berlin an. Elsterwerda steckt noch immer auf Platz zehn fest, zwei Zähler vor dem Schlusslicht aus Brehna. Am kommenden Wochenende reisen die Elsterstädter zur nächsten schweren Auswärtsbegegnung in die Bundeshauptstadt zum dortigen SV Semper Berlin.


Startdurchgang: Jan Fritzsch 826:857 Benjamin Kube, Felix Wagner 959:913 Robert Groschopp

Die Gastgeber hatten erhebliche Startschwierigkeiten und ließen das Geschehen für längere Zeit offen. Jan Fritzsch machte eine höchstunglückliche Figur und fand nie zu seinem Spiel. Ärgerlich für den ESV, dass Benjamin Kube nicht davonziehen konnte und ebenso mit den Eigenarten der Bahnen kämpfte. Ein starker Auftritt von Felix Wagner mit sehenswerten 959 Kegeln war ausschlaggebend für eine knappe 15-Kegel-Führung nach dem ersten Durchgang. Sein Kontrahent Robert Groschopp fand nach und nach zu seinem Rhythmus und wurde mit 913 Kegeln bester ESV-Spieler an diesem Tag.

Mitteldurchgang: Heiko Wüstling 954:885 Frank Beier, Ingolf Stein 930:867 Rüdiger Werner

Mit Beginn des zweiten Drittels erhöhten die Bergstädter die Schlagzahl, ganz zur Freude der zahlreichen Zuschauer. Heiko Wüstling zeigte sich im Duell gegen Frank Beier überlegen und knackte am Ende, genau wie sein Mitstreiter Wagner, die 950er-Marke. Hier war vor allem das konsequentere Gassenspiel ausschlaggebend. Beier, in seinem ersten Bundesligajahr nach wie vor ohne größere Erfahrung, reihte sich mit soliden 885 Kegeln gut ins Mannschaftsgefüge ein, gleich wenn er seinem Gegenspieler diesmal nicht gefährlich werden konnte. Mit leichten Schmerzen angetreten biss sich Rüdiger Werner durch den Wettkampf und versuchte gegen Ingolf Stein, welcher erst mit den zweiten 100 Wurf so richtig stark wurde, Schadensbegrenzung zu betreiben.

Schlussdurchgang: Michael Hahn 926:893 Uwe Scheibe, Andreas Beger 979:818 Martin Exner

Das Schlusspaar des ATSV konnte mit mehr als beruhigenden 147 Kegeln Vorsprung ins Rennen gehen und fortan nahm die Partie den prognostizierten Verlauf. Michael Hahn erwischte gegen den zweitbesten Elsterwerdaer und Gäste-Kapitän Uwe Scheibe kein einfaches Los und landete angesichts seiner bisherigen Saisonheimleistungen bei unterdurchschnittlichen 926 Kegeln. Scheibe präsentierte sich, ähnlich wie Groschopp, vor allem in den Abräumern stark und leistete sich lediglich einen Fehlwurf. Andreas Beger war gegen einen hilflosen und überforderten Martin Exner in allen Belangen überlegen und markierte mit herausragenden 979 Kegeln, davon 340 Abräumer, die absolute Tagesbestleistung.

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