Ungefährdeter Heimsieg gegen harmlose Gäste

Elsterwerdas Stefan Kläber (links) in Aktion neben dem Tagesbesten Uwe Hecht (918) aus Langendorf. Foto: ESV

ESV Lok Elsterwerda –
Grün-Weiß Langendorf 5277:5166


Von Martin Exner

Einen nie gefährdeten Heimsieg fuhr der ESV Lok Elsterwerda am sechsten Spieltag gegen harmlose Gäste aus Langendorf ein und klettert in der Tabelle bis auf Rang fünf.

Die Zuschauer sahen eine schwache Bundesligabegegnung, in der die Südbrandenburger dank dem besseren Spiel in die Vollen die Nase vorn behalten sollten. Beide Mannschaften leisteten sich ungewöhnlich viele Fehler und blieben weit unter den angestrebten Gesamtergebnissen.

1. Durchgang: Benjamin Kube 844:880 Christoph Schmidt, Robert Groschopp 910:823 Andre Traue

Die Gäste fanden zunächst gut ins Spiel. Doch nach gelungener Startbahn (235) war bei Traue komplett die Luft raus. Gegen den starken Groschopp hatte er letztlich nicht den Hauch einer Chance. Der Elsterwerdaer agierte hochkonzentriert und sicherte sich den Titel des Mannschaftsbesten. Das zweite Duell blieb über drei Bahnen ausgeglichen. Mit einer grandiosen Schlussserie (257) setzte sich Schmidt aber noch vom enttäuschenden Kube ab und hielt den Rückstand für die Grün-Weißen mit 51 Kegeln in Grenzen.

2. Durchgang: Rüdiger Werner 906:918 Uwe Hecht, Stefan Kläber 883:814 Sven Meyer/Sebastian Sitter

Das zweite Starterpaar der Hausherren hatte das Geschehen dann gut im Griff. So war es immer wieder Werner, der mit effizienten Würfen auf sich aufmerksam machte. Hecht erwies sich allerdings als starker Gegenspieler und landete mit 918 Kegeln den besten Einzelwert in dieser Partie. Dass die Differenz zwischen dem ESV und dem Aufsteiger dennoch anstieg (nach Beendigung des zweiten Durchganges bereits 108 Kegel), lag an dem zurückhaltenden Auftreten von Meyer und dem nach 57 Wurf eingewechselten Sitter.

3. Durchgang: Uwe Scheibe 895:831 Jens Wittow, Martin Exner 839:900 Marco Klein

Im dritten Spielabschnitt gaben sich die Gäste nicht auf und zeigten sich kampfbetont. Insbesondere Klein wusste nach verkorkstem Beginn zu überzeugen und gab sich extrem spielfreudig. Damit sollte er gegen Exner, der sich an diesem Tag desolat und deutlich unter Normalform präsentierte, keine Probleme bekommen. Gleiches galt auch für den agilen ESV-Kapitän Scheibe, der gegen Wittow jederzeit Oberwasser hatte und die klare Führung seines Teams behauptete. Der ESV Lok sicherte sich trotz zwei katastrophaler Einzelresultate beide Zähler und schaffte den Anschluss an das Tabellenmittelfeld in der 2.Bundesliga.

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