ESV-Kegler unterliegen in Mücheln

Der Elsterwerdaer Robert Groschopp (l.) suchte nach einem Bahndefekt vergebens nach seiner Form. Foto: ESV

SV Geiseltal Mücheln II –
ESV Lok Elsterwerda 5888:5541


Von Martin Exner

Elsterwerdas Bundesligakegler sind mit einer deutlichen Niederlage aus Mücheln zurückgekehrt und auf Platz acht abgerutscht. Trotz geschlossener Mannschaftsleistung reichte es am Ende nicht für zwei Auswärtspunkte.

Die Erstliga-Reserve aus dem Geiseltal ließ sich von einem stundenlangen Bahndefekt nicht aus dem Konzept bringen und unterstrich eindrucksvoll, was auf ihren Läufen möglich ist. Gäste-Kapitän Uwe Scheibe gratulierte den Hausherren nach der Begegnung in fairer Manier zu dem gelungenen Auftreten, lobte aber auch die Leistung seines Sechsers. Dabei erzielte er selbst noch das mit Abstand beste Einzelergebnis für Elsterwerda.

1. Durchgang:  Harald Fechner 996-920 Frank Beier, André Witte 954-902 Robert Groschopp
Der Tabellendritte war sofort am Drücker und forderte den Brandenburgern alles ab. Groschopp begann ebenfalls fulminant (247) und gab die passende Antwort. Auf der zweiten Bahn konnte Beier mitziehen (250) und den Rückstand verkürzen. Plötzlich ging nichts mehr. Ein Bahndefekt, der beinahe zwei Stunden andauerte, vermasselte die gute Serie des Elsterwerdaers. Noch bitterer für die Elsterstädter - nach der Zwangspause fand der Gastgeber deutlich besser zurück ins Geschehen und vergrößerte sein Polster auf 128 Kegel.

2. Durchgang: Reinhard Frenzl 977-924 Rüdiger Werner, Hans-Werner Jahnke 1009-908 Stefan Kläber
Danach blieb Mücheln souverän und ließ die Elsterstädter nicht herankommen. Jahnke bestach durch konsequentes Abräumerspiel und sicherte sich mit hervorragenden 1009 Kegeln die Tagesbestleistung. Neben ihm kämpfte Kläber verbissen um jeden Kegel – erfolglos. Auch Frenzl hatte im Duell mit Werner jederzeit Oberwasser und reihte sich nahtlos in das Gesamtgefüge seines Teams ein. Trotz der mittlerweile uneinholbaren 282 Kegel Rückstand enttäuschte Elsterwerda keineswegs und schöpfte seine Möglichkeiten weiter tapfer aus.

3. Durchgang: Andreas Preßler 981:977 Uwe Scheibe, Jörg Zunkel 971:910 Martin Exner
Im letzten Spielabschnitt setzte Elsterwerdas Kapitän ein starkes Achtungszeichen. Scheibe hatte die ergiebigen Bahnen bestens im Griff und untermauerte mit 977 Kegeln, davon 348 Abräumer, seinen unverzichtbaren Stellenwert für die Lok. Gegen Preßler hatte er hauchdünn das Nachsehen, weil dieser seine finalen Würfe ein Stück weit präziser ins Bild setzte. Auch Exner blieb gegen Zunkel nur zweiter Sieger, konnte mit 910 Kegeln aber durchaus zufrieden sein. Bereits am kommenden Samstag trifft der ESV vor heimischem Publikum auf die Reserve des aktuellen Deutschen Meisters aus Zerbst. 

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