Der ESV mit durchschnittlicher Leistung zum sicheren Sieg

ESV Roßlau –
ATSV Freiberg   5837:5505

Von Henry Hennig

Die sächsischen Gäste reisten als Tabellenzweiter hoch motiviert an, mussten sich aber dann den Eigenheiten der Läufe geschlagen gegeben und waren ziemlich enttäuscht. „Es war doch schon etwas glatt, doch man hätte eher etwas sagen und tun können“, so die realistische Einschätzung vom Teamchef Andreas Beger während der Verabschiedung. Aus dem Vorsatz, das Spiel spannend zu gestalten, wurde nichts. Von Beginn an lief Freiberg einem Rückstand hinterher. Auch Henry Hennig gestand ehrlich, „Wir haben diese zwei Punkte fest eingeplant, doch war es kein gutes Spiel heute.“

Auf Seiten der Hausherren begannen Jens Sobeck und Frank Pahlisch den Wettkampf gegen das Gästepaar Jan Fritzsch (859 Kegel) und Ingolf Stein (963 Kegel). Aber irgendwie wollte es nicht laufen. Sobeck begann souverän. Doch bei seiner Kampfansage: „1050 lege ich vor“ blieb es. Nur über K(r)ampf erspielte er sich letztlich 967 Kegel. Pahlisch dagegen spielte auf seinen ersten beiden Bahnen „teuflisch“ gut auf. Doch dann riss der Faden und er tat sich sehr schwer. Dennoch: Durch einen gewaltigen Endspurt, erspielte er sich ausgezeichnete 1004 Kegel und die Hausherren führten deutlich mit 149 Kegeln.

Mit dieser Führung im Rücken sollte doch alles leichter werden. Aber auch das Mittelpaar Andreas Duttenhofer und Frank Abel tat sich zuweilen schwer. Nichtsdestotrotz hatten sie ihre Gäste Felix Wagner (867 Kegel) und Martin Sprunk (830 Kegel) fest im Griff. Andreas überzeugte durch einen hochkonzentrierten Auftritt und hatte die bis dahin bestehende Bestmarke im Visier, Leider verfehlte er sie knapp, erspielte sich dennoch sehr gute 991 Kegel. Auch Partner Abel versuchte alles, die guten Ergebnisse der letzten Auftritte zu bestätigen, hatte aber nicht das „Glück des Tüchtigen“ auf seiner Seite. Er beendete mit sehr guten 972 gefallenen Kegeln sein Spiel. Mit überdeutlichen 415 Kegeln auf der Plusseite für die Hausherren begann der letzte Durchgang.

Im Schlußpaar betraten Henry Hennig (893 Kegel) und Wolfgang Grötzner die Läufe, um sich gegen die Gäste Michael Hahn und Andreas Beger zu beweisen. Während es bei Hennig gar nicht lief, konnte sein Gegner Michael Hahn mit einer ausgeglichenen Leistung über alle vier Bahnen überzeugen – 961 Kegel waren Lohn der Mühen. Die andere Paarung versprach mehr Spannung. Beide Schlussstarter holten die besten Ergebnisse, für Andreas Beger als Tagesbesten standen  1025 Kegel am Ende auf dem Spielbericht. Grötzner musste sich zwar geschlagen geben, aber mit 1010 Kegeln eroberte der den „Teufel“ zurück.