Toller Heimsieg der „Roten Teufel“ – gelungener Abschluss der Hinserie 2012/13

ESV Roßlau –
ESV Lok Elsterwerda 6060:5330

Von Henry Hennig

Im letzten Heimspiel der Hinrunde empfing der ESV Roßlau in seiner „Roten Hölle“ an der Streetzer Brücke die Gäste und Tabellennachbarn aus der Niederlausitz. In anderen Sportarten hätten die Gastgeber wohl ein anderes Trikot tragen müssen, denn beide Teams wurden der „Roten Hölle“ gerecht. Elsterwerda und Roßlau haben nicht nur Rot-Schwarz als Sportkleidung, nein auch das Maskottchen war dasselbe, beide Teams haben einen „Roten Teufel“.

Wieder einmal in einer in dieser Saison noch nie dagewesenen Aufstellung, boten die Hausherren eine sehr gute Leistung, die Henry Hennig, Mannschaftsleiter des Teams, während des Abschlusses auch entsprechend würdigte. Er bedankte sich bei seinem Team für diese Leistung, die nicht alltäglich war. Die Gäste waren leider nur mit einer „Notbesetzung“ in Roßlau angereist, bedingt durch Krankheit zweier Leistungsträger.

Roßlau begann mit einem ganz starken Startpaar. Jens Sobeck und Frank Pahlisch ließen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, den Sieg erspielen zu wollen. So hatte das Gästestartpaar Benjamin Kube (930 Kegel) und Frank‑Rüdiger Beyer (888 Kegel) keine Chance, den „Roten“ gefährlich zu werden. Beide Spieler hatten mit den Tücken der Roßlauer Läufe zu kämpfen.
In gewohnter Ruhe begann Sobeck, mit dem selbst ausgegebenen Ziel, den 1000-er Heimschnitt zu unterstreichen, sein Spiel. Über alle vier Bahnen sehr konstant agierend, überzeugte er mit 1027 gefallenen Kegeln. Pahlisch pielte von Anfang an sehr souverän und erzielte mit ausgezeichneten 1037 Kegeln sein zweitbestes Heimresultat. Die Hausherren lagen nach diesem Durchgang schon sehr deutlich mit 246 Kegeln in Führung.

Diesen Vorsprung ausbauen wollten dann Ron Seidel und Andreas Duttenhofer. Diese Paarung gab es bei den „Roten Teufeln“ so noch nicht. Ron überzeugte wieder einmal durch seine Ausgeglichenheit, wenngleich er heute in den Abräumern mit sich selbst unzufrieden war. „Ich habe zwei leichte Fehler gemacht, die nicht hätten sein müssen“, so Seidel hinterher. Doch das tat seiner hervorragenden Leistung keinen Abbruch, setzte er doch erneut ein Achtungszeichen, den Teufel wieder mitnehmen zu wollen. Er beendete seinen Wettkampf mit ausgezeichneten 1058 Kegeln. Dieses Ergebnis war auf Seiten der Roßlauer heute das Maß der Dinge und bedeutete einmal mehr für ihn den Titel des Tagesbesten. Duttenhofer, mit der Zuversicht der letzten Ergebnisse, ging hoch motiviert in das Spiel. Leider konnte er seine Leistung nicht abrufen. Wenig Konstanz und zu viele Handfehler ließen ihn fast an sich selbst verzweifeln. Für ihn standen am Ende 943 Kegel an der Anzeigetafel. Dennoch ließen die Hausherren mit dieser Leistung ihren Gegnern Rüdiger Werner (869 Kegel) und Paul Meyer (870 Kegel) nicht den Hauch einer Chance. So kamen noch einmal 262 Kegel hinzu – der Vorsprung betrug jetzt schon überdeutliche 508 Kegel.

Den Reigen der Letzten bildeten Henry Hennig und Wolfgang Grötzner. Auch sie traten an, Martin Exner und Mathias Born keinen Kegel zu überlassen – was auch gelingen sollte. Hennig, heute in seinem ersten Heimauftritt dieser Saison, spielte von Beginn an sehr ausglichen und wirklich überzeugend. Leider „verspielte“ er die 1000-er Marke, doch war er mit seinem Spiel zufrieden. Ab und an etwas Pech im Spiel in die Abräumer ließen ihn nicht unruhig werden. Sein Kampf um jeden Kegel wurde mit dem sehr guten Ergebnis von 989 Kegeln unterstrichen. Interimskäpt’n Martin Exner setzte alles daran, seinen Gegner nicht davonziehen zu lassen, Das gelang ihm zwar nicht, aber mit 937 Kegeln erreichte den besten Wert seines Teams. Grötzner hatte mehr Probleme, als gedacht. Er tat sich sichtlich schwer, sein Können auf die Bahn zu bringen. Doch der unermüdliche Kampf sollte am Ende belohnt werden. Lange sah es nicht so aus, aerneut die 1000 zu überspielen, aber seine letzte Bahn brachte noch den gewünschten Erfolg. Er beendete sein Spiel mit sehr guten 1006 Kegeln. Gegner Mathias Born musste sich der Übermacht beugen. Er beendete seinen Wettkampf mit 836 Kegel. Beide Roßlauer Schlußstarter konnten weitere 222 Kegel auf den schon sehr deutlichen Vorsprung draufpacken. Alles in allem wurden die Kegler aus Elsterwerda deutlich unter Wert geschlagen, was aber die Leistung der Hausherren nicht schmälern soll.

Roßlau: Sobeck 1027; Pahlisch 1037; Duttenhofer 943; Seidel 1058; Hennig 989; Grötzner 1006
Elsterwerda:
Kube 930; Beyer 888; Werner 869; Meyer 870; Exner 937; Born 836


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