Ohne Chance beim Tabellenführer

SKC Staffelstein –
KTV Zeulenroda 5547:5290

Von Lars Heinig

Die Reise nach Staffelstein endete mit einer erwarteten Niederlage für Zeulenrodas Bundesligisten. Der Titelfavorit zeigte sich auf der Kegelanlage am Staffelberg gewohnt sicher und sorgte im zweiten Durchgang für klare Verhältnisse.

Der Startdurchgang begann für den KTV jedoch sehr zuversichtlich. Hahn und Lauterlein konnten gegen Bischoff (922) und Jirous (942) auf Augenhöhe mitspielen. Mit zwei guten Bahnen (249, 244) erspielte sich Hahn zu Beginn einen kleinen Vorsprung. In der zweiten Spielhälfte musste er den schwierigen Bahnverhältnissen Tribut zollen. Man merkte, dass er nach seiner Fußverletzung noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Jedoch konnte er mit 914 Kegel (612 Volle/ 302 Abräumer) eine gute Leistung zeigen. Für den Bestwert der KTV'ler sorgte Lauterlein. In den Vollen noch etwas verhalten, spielte er im Abräumen eine gewohnt sichere Kugel. Nach Bahnen von 240, 223, 234 und 251 beendete er sein Spiel mit sehr guten 948 Kegel (602 Volle/ 346 Abräumer).

Der Mitteldurchgang war dann für Zeulenroda die " grün braune Hölle" von Staffelstein. Das Duo Wagener/ Schliwa sowie Poser fanden keinen Bezug zur Bahn und hatten gegen Schwarz (953) und Vicha (925) nicht den Hauch einer Chance. Nach 100 Wurf war für Wagener die Partie schon vorbei. Für ihn kam Schliwa, aber auch er konnte den Rückstand nicht verkürzen. Zusammen kam man auf magere 790 Kegel (253 Volle/ 237 Abräumer). Poser stand ebenfalls von Beginn an auf verlorenen Posten. Nach guter ersten Spielhälfte, lief auf den Schlussbahnen nichts mehr zusammen. Am Ende musste er sich mit 835 Kegel (586 Volle/ 249 Abräumer) begnügen.

Den Schlussdurchgang gestalteten die Gäste Heinig und Funk gegen Kalb (928) und Wellach (877) wieder ausgeglichen. Heinig konnte auf drei Bahnen eine gute Vorstellung abliefern. Auf der Schlussbahn haderte er mit sich und der Bahn. Mit fehlerfreien 904 Kegel (583 Volle/ 321 Abräumer) erspielte er trotzdem eine zufriedenstellende Leistung. Auch bei Funk merkte man das die Partie gelaufen war. Hochkonzentriert ging er nur selten ans Werk. Zwar machte er mit 899 Kegel (572 Volle/ 327 Abräumer) etwas Boden gut. Aber mit dem erzielten Ergebnis konnte er nicht zufrieden sein. Eine herbe, dennoch verkraftbare Niederlage die die Zeulenrodaer einstecken mussten.