Bittere Heimniederlage im Thüringenderby

KTV Zeulenroda –
ESV Lok Rudolstadt 5884:5911

Von Lars Heinig

Die dritte Heimniederlage in Folge mussten die KTV-Kegler im Thüringenderby gegen den ESV Lok Rudolstadt einstecken. Man könnte die Bahnen in Zeulenroda auch Bahnen der Bestmarken nennen. Denn auch in diesem Spiel überspielte die Gastmannschaft ihr bisherige Auswärtsbestleistung um fast 100 Kegel und machte es allen anderen Mannschaften nach.

Die Startgruppe um Wagener und Lauterlein kam gegen Bliesath und Pfotenhauer von Beginn an ins Hintertreffen. Wagener hatte einige Probleme, in die Partie zu kommen, und blieb weit unter der Leistung der letzten Heimbegegnung. Durch eine gute Schlussbahn (262 Kegel) rettete er sich auf 939 Kegel (618 Volle/321 Abräumer), war aber Bliesath (991) klar unterlegen. Damit der Rückstand noch in Grenzen blieb, lag einmal mehr an einem gut aufgelegten Lauterlein. Im Duell gegen Pfotenhauer (964) hatte er besonders im Abräumen ein deutliches Plus zu verbuchen. Mit Werten von 267, 256, 256 und 226 Kegel erspielte er den Bestwert von 1005 Kegel (631 Volle/374 Abräumer) im Startdurchgang.

Keine Veränderung gab es bei den Akteuren Poser gegen Böhm-Schweizer und Hahn gegen Giessler. Eine neue persönliche Bestleistung stand nach 200 Wurf bei Poser am Totalisator. Nach leichten Startschwierigkeiten, zeigte er in der zweiten Spielhälfte sehr gute 536 Kegel, die dabei 211 Abräumer machten den unterscheid zu Böhm- Schweizer (969) aus. Mit 1007 Kegel (637 Volle/370 Abräumer) erreichte er den Topwert der Gastgeber. Einen Tag zum vergessen erwischte Hahn. Zu keiner Zeit kam er richtig in die Partie und blieb unter seinen eigenen Erwartungen. Den endgültigen K.O. setzte Giessler (973) auf der letzten Bahn mit sechs Räumerneunen in Folge und ließ Hahn (935 Kegel/628 Volle/307 Abräumer) hinter sich.

Der Schlussdurchgang um Heinig/Funk und Kerntopf/Conrad war geprägt von ständigen Führungswechseln. Heinig zeigte sich stark verbessert und brachte vier konstante Bahnen an den Tag. Gegen Kerntopf (955) hatte er mit 1003 Kegel (655 Volle/348 Abräumer) keinerlei Probleme. Das Duell Funk gegen Conrad sollte die Entscheidung im Kampf um die Punkte bringen. Funk konnte zwar nicht an die Topleistung der vergangenen Wochen anknüpfen, zeigte aber mit 995 Kegel (666 Volle/ 329 Abräumer) ein solides Spiel. Man des Spiels war Conrad (1059), mit Schlussbahnen von 270 und 274 Kegel sicherte er die Punkte für sein Team