20.02.2017 • 15:42

Schwedisch Open 2017 – Deutscher Doppelerfolg

Schwedens Verbandspräsident Hakan Strömberg (links) mit den beiden Teilnehmern Thomas Müller (Mitte) und Christopher Wittke (rechts) nach der Siegerehrung.

FINSPANG. Bei den Schwedisch Open 2017 der Sportkegler in Finspang erzielten Thomas Müller und Christopher Wittke, beide SKC Victoria Bamberg, einen deutschen Doppelerfolg. Dritter wurde der estnische Nationalspieler Gert Piksar. Beide U23-Nationalspieler setzten sich bereits in der Qualifikation an die Spitze des Teilnehmerfeldes und konnten diese auch im Endlauf verteidigen.

Bereits am Donnerstag machten sich Thomas Müller und Christopher Wittke auf den Weg in das 1500 Kilometer entfernte Finspang in Schweden. Die Schwedisch Open sind ein vor allem im Norden beliebtes internationales Kegelturnier, bei dem sich vor allem Teilnehmer aus Schweden, Dänemark und Estland ein traditionelles Stelldichein geben. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld in diesem Jahr noch durch Kegler aus der Tschechischen Republik spwie die beiden Bamberger Nachwuchstalente. Insgesamt beteiligten sich 33 Männer und 13 Damen an den Schwedisch Open, die von Verbandspräsident Hakan Strömberg wie immer bestens organisiert waren. Am Samstag fand die Qualifikation über 120 Wurf auf Kegelwertung statt. Die beiden Deutschen gingen gleichzeitig auf die Bahnen und sicherten sich mit Ergebnissen von 580 (Müller) und 571 (Wittke) die Spitzenpositionen, die sie am Sonntag im Endlauf der zwölf Besten natürlich verteidigen wollten. Während sich Müller im Endlauf nochmals steigern konnte und mit 591 Kegeln das Turnierbestergebnis erzielte, lief es bei Wittke nicht mehr ganz so gut. Mit 538 Kegeln im Endlauf konnte er aber seinen 2. Platz verteidigen. Mit insgesamt 1171 Kegeln holte sich Müller den Sieg bei den Schwedisch Open 2017. Bronze ging an den estnischen Nationalspieler Gert Piksar, der sich im Endlauf deutlich auf 551 Kegel steigerte und damit sechs Plätze gut machte, nachdem er die Qualifikation (523) nur als Neunter beendet hatte.

Pl. Name (Nation) Qualifikation Endlauf Gesamt
1. Thomas Müller (GER) 580 591 1171
2. Christopher Wittke (GER) 571 538 1109
3. Gert Piksar (EST) 523 551 1074
4. Hakan Strömberg (SWE) 529 527 1056
5. Tony Eriksson (SWE) 533 523 1056
6. Sander Rool (EST) 525 524 1049
7. Raul Rebane (EST) 551 498 1049
8. Peter Hruby (CZE) 526 517 1043
9. Pavel Vymazal (CZE) 520 510 1030
10. Per Andersson (DEN) 527 500 1027

 

Kurzinterview mit Thomas Müller und Christopher Wittke


Frage: Herzlichen Glückwunsch zu euren Erfolgen in Schweden. Was waren die Beweggründe für die Teilnahme an den Schwedisch Open 2017?
Christopher Wittke:
Ich habe 2012 das erste Mal von den Schwedisch Open erfahren, als Timo Hehl gewonnen hatte und von da an war es ein Traum von mir, dort mal zu spielen.
Thomas Müller: Eigentlich war es ein Hirngespinst 1500 km zum Kegeln zu fahren. Auf die Idee ist Chris gekommen und hat innerhalb unserer Mannschaft gefragt, wer alles kann und mitwill.

Frage: Wie war die Stimmung unter den Teilnehmern?
C.W.:
Obwohl wir mit Abstand die Jüngsten waren, war die Stimmung untereinander sehr freundlich. Jeder hat für jeden guten Wurf Beifall geklatscht.
T.M.: Die Stimmung unter den Teilnehmern war echt klasse. Man hat sich gegenseitig angefeuert, aber nie das Ziel aus den Augen verloren, da es ja trotzdem um einen internationalen Titel geht.

Frage: Wirst du auch nächsten Jahr den Weg nach Schweden antreten?
C.W.:
Das liegt noch in den Sternen. Aber wir haben auch schon Einladungen für die diesjährigen Dänisch Open bekommen. Mal schauen, was wir machen werden. Reizvoll ist es definitiv.
T.M.: Ob wir nächstes Jahr nochmal fahren, weiß ich nicht. Wenn der Urlaubsantrag durchgeht und Chris wieder mit nach Schweden geht, bin ich definitiv wieder am Start. Gilt ja auch den Titel zu verteidigen! *grins*

Frage: Ihr habt neben Victoria Bamberg auch Deutschland bei diesem Turnier repräsentiert. Was ist es für ein Gefühl auf dem Siegertreppchen zu stehen?
C.W.:
Bei einem internationalen Turnier mit dem Mannschaftskollegen auf dem Podest zu stehen war großartig. Ein großer Dank auch an meine Familie, die mich für solche Turniere oder Länderspiel immer „ausleihen“ muss!
T.M.: Das Gefühl, unser Land  und unseren Club zu repräsentieren, ist schön und etwas ganz besonders. Das Gefühl selbst kannten wir ja schon von der U23-WM in Novigrad, aber auch diesmal war es was ganz Spezielles. Es ist immer super auf dem Siegertreppchen zu stehen, hätte aber im Traum nicht daran gedacht, dass ich das Ding gewinne. Wow, was für ein geiles Wochenende!

Von: Markus Habermeyer
Kategorie: Topmeldungen, U23, Internationale Wettbewerbe, Turniere
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