Thomas Funk (KTV Zeulenroda):

"Als erfahrener Spieler hätte ich eigentlich warten müssen"

Thomas Funk (KTV Zeulenroda) schraubte seine persönliche Bestleistung am 21. Oktober 2012 auf heimischer Bahn auf 1090 Kegel. Foto: KTV

Thomas Funk vom KTV Zeulenroda schraubte am 21. Oktober 2012 gegen Straubing seine persönliche Bestleistung auf 1090 Kegel und musste dennoch zusehen, wie sein Team – mit einem Kegel weniger – die Partie noch aus der Hand gab. Der am Silvestertag 2012 30 Jahre alt werdende Schlussspieler hat erst im kommenden Jahr seinen absoluten Höhepunkt: Dann läuten die Hochzeitsglocken für ihn und seine Verlobte Katja Scheffler, eine ehemalige Keglerin aus Pausa.
dkbc.live sprach mit dem KTV-Spieler am Telefon.

Thomas, du schaffst eine neue persönliche Bestleistung, aber euer Team verliert mit einem Kegel. Schildere doch bitte noch einmal mal die letzten Würfe gegen Straubing?
Thomas Funk:
Es war traurig, dass wir verloren haben. Ich habe es gar nicht richtig realisiert, dass nur ein Kegel gefehlt hat. Ich hatte meine letzte Kugel schon gespielt. Dann ging es nur noch zwischen dem dem Straubinger Jiri Nemec und unserem Markus Poser. Als erfahrener Spieler hätte ich eigentlich warten müssen, aber mein Nachbar war fertig und da habe ich mein Spiel auch zu Ende gebracht.

Hast du so etwas schon mal erlebt, dass zwei Spieler (Mario Lauterlein erzielte einen neuen Zweitligarekord – d. Red.) so großartige Leistungen zeigten und die Partie doch noch verloren hing?
Thomas Funk:
Also, das war eine neue Erfahrung für mich, mit so einer Topleistung doch zu verlieren – und dann so knapp.

Die magische Grenze von 1100 Kegel ist gar nicht so weit entfernt. Hast du die jetzt auch noch drin?
Thomas Funk:
Ich fühle mich in der Lage, sie diese Saison noch zu spielen. Ich war ja nicht mal topfit am Wochenende. Ich  hatte ein paar Luftprobleme, weil eine Erkältung schon im Anmarsch war. Zum Glück kam die erst am Montag so richtig durch.

Wer sind für dich die Favoriten auf den Staffelsieg?
Thomas Funk:
Straubing und Staffelstein.

Wo landet der KTV?
Thomas Funk:
Wenn wir wie jetzt auf Rang 4 auch am Ende der Saison stehen, dann wären wir zufrieden.

Was war dein größter Erfolg bisher in deiner Karriere?
Thomas Funk:
Der Aufstieg in die Bundesliga.

Wie bist du zum Kegeln gekommen?
Thomas Funk:
Durch meine Mutter, die hat früher auch gekegelt, in Auma. Dort habe ich mit dem Sport auch angefangen und bin vor fünf Jahren nach Zeulenroda gewechselt. Damals allerdings spielte der KTV noch in der Verbandsliga.

Im Pokal spielt ihr auch 120 Wurf, Ein Thema für dich?
Thomas Funk:
Im Pokal ist das Ordnung. In der Liga möchte ich weiterhin 200 Wurf spielen.

dkbc.live: Thomas, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Michael Hohlfeld am 31.10.2012
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