DKBC Ergebnisdienst

Elf Landespokalvertreter erreichen das Achtelfinale - zwei Spiele stehen noch aus

Sudden Victory in Schrezheim, lange Zeit Hochspannung in Neulußheim – ein Erstligist (Kriemhild Lorsch) schied aus, einer – der SKC Eggolsheim – hatte ganz schön zu kämpfen. So das Resümee bei den Frauen in der 3. Runde im DKBC-Pokal, bei den Männern setzten sich die Erstligisten souverän durch. Elf Landespokalvertreter ingesamt blieben im Wettbewerb. Zwei Partien bei den Frauen (am 11.12.) stehen zwar noch aus, ausgelost wurde aber bereits das Achtelfinale.

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DKBC-Pokal Männer, 3. Runde, 12. November 2022

Sechs Landespokalvertreter im Achtelfinale dabei

Erst für die 3. Runde kamen Titelverteidiger Rot-Weiß Zerbst, SKK Raindorf, VfB Hallbergmoos und TSV Breitengüßbach nach dem Start bei den Internationalen Klubwettbewerben der NBC Anfang Oktober mit in den Lostopf. Friedrichshafen und Lorsch hatten seitens der Erstligisten für den Pokalwettbewerb nicht gemeldet.

Die Erstligisten marschierten recht souverän durch die Runde. Der tapfer kämpfende KSC Hattenburg konnte Breitengüßbach immerhin 2,5 Punkte abknöpfen. Arg gerupft hingegen wurde das Feld der Zweitligisten. Gleich sechs der acht Vertreter wurden eliminiert, nur Olympia Mörfelden und die SG Ettlingen überstanden die Runde. Dafür sind im Lostopf am Montag (ab 15 Uhr auf Sportdeutschland.tv) noch sechs Landespokalvertreter dabei. VKC Eppelheim (7:1 gegen Hirschau), Rot-Weiß Sandhausen (6:2 gegen Kaiserslautern), Grün-Weiß Mehltheuer (5:3 gegen Bobingen) und die SG Wölfersheim/Wohnbach (5:3 gegen Regensburg) warfen höherklassige Vereine aus dem Rennen.

Das beste Einzelergebnis spielte der Schwabsberger Fabian Seitz beim 6:2 in Gerolsheim mit 684 Kegeln.

Fabian Seitz (KC Schwabsberg). Foto: KCS

DKBC-Pokal Frauen, 3. Runde, 12./13. November und 11. Dezember 2022

Irrer Pokalfight in Schrezheim: KC-Frauen holen fast verlorenes Duell zweimal aus dem Feuer

In der 3. Runde greift Titelverteidiger KV Liedolsheim (am 11.12. in Gräfinau-Anstedt) nach einem gezogenen Freilos erstmals ein, wie auch die Anfang Oktober bei den Internationalen Klubwettbewerben der NBC startenden Vereine Victoria Bamberg, SV Pöllwitz und SKK Poing.

Schrezheim setzte sich im einzigen Erstligaduell der Runde gegen Lorsch äußerst knapp im Sudden Victory durch. Dabei zogen die Gastgeberinnen ein schon zweimal verloren geglaubtes Spiel doch noch auf ihre Seite. 60 Wurf vor Schluss führten die Lörscherinnen um die Teambeste Luisa Ebert (613) mit +42 in den Gesamtkegeln, hatten bei 1:1-Zwischenständen in den Duellen auch schon zwölf Sätze gesammelt und brauchten, sofern der Gesamtvorsprung gehalten werden konnte, nur noch einen Satzgewinn für das Achtelfinale. Doch Sandra Winter und Bianca Sauter (Partiebeste mit 625) drehten anschließend auf, holten sich alle vier Sätze. Da Tanja Hassenzahl im vorletzten Wurf räumen konnte, fehlten den Schretzheimerinnen letztlich drei Kegel, um über die reguläre Distanz schon den Sieg perfekt zu machen, aber es reichte zum Sudden Victory. In diesem zog wieder Lorsch davon, führte nach zwei Wurf 26:21. Als Sauter und Winter nur zwölf Kegel drauflegten, hätte ein einziger Achter bei Kriemhild gereicht, doch Hitze spielte eine "3" und Hassenzahl gar nur eine "2". Die Gastgeberinnen konnten nach Sekunden der Anspannung ihr Glück kaum fassen. Beide Vereine treffen übrigens am kommenden Sonntag (20.11.) erneut aufeinander, dann in der Bundesliga in Lorsch.

Einige Mühe hatte Eggolsheim, um den 5:3-Sieg in Neulußheim unter Dach und Fach zu bringen. Die Gastgeberinnen um die Partiebeste Tanja Fischer (610 Kegel) waren mit 2:0/54 in Führung gegangen, doch der SKC konnte im Mittelduo komplett ausgleichen (2:2/0, 8:8-Sätze!). Romy Joppert sicherte dann mit 594 Kegeln im Schlussduo Duellsieg und Gesamtvorsprung zum knappen Auswärtssieg der Gäste.

Den Sprung ins Achtelfinale erreichten neben sieben Erst- und zwei Zweitligisten auch fünf Landespokalvertreter mit KSC Hattenburg (zum zweiten Mal kampflos weiter), SKK Oberlauterbach (7:1 gegen Schönebeck – Siegertanz), KSC Immendingen (7:1 gegen Milbertshofen), KV Lauchhammer (6:2 gegen Hainichen) und Grün-Weiß Friedrichshain (6:2 gegen Unterweißbach). 

Verlegt wurden die Partien Gräfinau-Angstedt – Liedolsheim und Roßdorf – Breitengüßbach (beide am 11.12., 13 Uhr).

Die Unterharmersbacherin Bianca Zimmermann spielte den Rundenbestwert mit 658 Kegeln, konnte das Ausscheiden beim 2:6 gegen Mainz aber nicht verhindern. Foto: Archiv/DKBC