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2. BL NO 120 M

ESV Lok Elsterwerda vs. SV Senftenberg
5 : 3

5:3 (14,5:9,5; 3307:3278)

Benjamin Kube – Alexander Schuppan 2:2 (532:530), Frank-Rüdiger Beier – Sven Seiffert 1:3 (541:582), Martin Exner – Mario Peßolat 2:2 (568:573), Rüdiger Werner – Steffen Kretzschmar 2:2 (517:536), Uwe Scheibe – Ingo Lieschke 4:0 (565:522), Robert Groschopp – Jens Harder 3,5:0,5 (584:535)

Samstag-Liveticker mit Berichten von Spielen in der 2. Bundesliga Nord/Ost

2. Bundesliga Nord/Ost 120 Männer, 4. Spieltag – Samstag, 04.10.2014

Elsterwerda: Berauschendes Brandenburgderby

In einem unfassbar dramatischen und emotional geführten Bundesligawettkampf bezwang die Lok aus Elsterwerda den SV Senftenberg 5:3 bei 3307:3278-Kegeln. Vor berauschender Zuschauerkulisse drehte der ESV das Brandenburgderby im Schlussdurchgang und holte sich damit den dritten Saisonerfolg im vierten Spiel.

Stimmen zum Spiel

Robert Groschopp (Foto oben, Elsterwerda): „Es ist super, dass wir das Ding am Ende noch drehen konnten. Mit meiner Leistung bin ich heute sehr zufrieden."

Alexander Schuppan (Senftenberg): „Wir wollten unbedingt gewinnen, um den Anschluss an die Spitzenränge nicht früh aus den Augen zu verlieren. Unsere kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Mit unserem Mannschaftsergebnis können wir zufrieden sein. Elsterwerda hat stark gespielt und sich den Heimsieg am Ende verdient."
Die Seestädter stellten offensiv auf und wollten die Partie frühzeitig zu ihren Gunsten entscheiden. Sven Seiffert (584 Kegel, 3 Satzpunkte) führte zur Halbzeit mit 2:0-Sätzen und 300:242-Kegeln gegen einen überfordert wirkenden Frank Beier (541/1). Danach kam der Elsterwerdaer wie Phoenix aus der Asche zurück und erzielte 299 Kegel. Trotz des schrumpfenden Rückstandes blieb er dem besten Senftenberger letztlich unterlegen. Benjamin Kube (532/2) musste im Duell mit Neuzugang und Rückkehrer Alexander Schuppan (530/2) bis zum letzten Wurf zittern. Dank zwei mehr erzielter Kegel ging der umjubelte Mannschaftspunkt schließlich an die Hausherren.

Durch das wichtige 1:1 blieb der ESV in Reichweite. Im zweiten Abschnitt der Begegnung traf Martin Exner (568/2) auf Mario Peßolat (573/2). Zwischen diesen beiden ging es immer wieder hin und her. Nach einem intensiven Schlagabtausch behielt der starke Peßolat knapp die Oberhand und bescherte dem Vorjahresdritten den zweiten Duellsieg. Und auch Rüdiger Werner (517/2) musste seinen Punkt aufgrund der deutlich schlechteren Kegelzahl an seinen fehlerfrei agierenden Kontrahenten Steffen Kretzschmar (536/2) abgeben.

Der Senftenberger Ingo Lieschke beim Abwurf. Robert Groschopp (hinten) bereitet sich auf den nächsten Wurf vor. Foto: ESV

Senftenberg steuerte bei einer 3:1-Führung/+63 Kegeln mit viel Rückenwind auf den ersten Auswärtssieg zu. Doch der Gastgeber stemmte sich mit aller Macht dagegen und konnte schon nach dem ersten Satz des letzten Durchgangs nach Kegeln aufschließen. Ein packendes Derby nahm nun seinen Lauf. Auf ESV-Seite drückten Uwe Scheibe (565/4) und der Tagesbeste Robert Groschopp (584/3,5) unermüdlich weiter nach vorn. Die Gästeakteure Ingo Lieschke (522/0) und Jens Harder (535/0,5) versuchten pausenlos, die vehementen Angriffswellen abzublocken, wurden auf der Schlussbahn aber endgültig in die Knie gezwungen.

Marin Exner
Bundesliga Nord/Ost 120 Männer, 4. Spieltag: Vorberichte

Elsterwerda will den dritten Saisonerfolg

Stimmen zum Spiel

Lok-Kapitän Uwe Scheibe: „Mit vier Punkten aus drei Partien können wir absolut leben, auch wenn die letzte Niederlage etwas schmerzte. Für den kommenden Samstag sehe ich meine Mannschaft bestens vorbereitet. Alle sind heiß auf den Sieg."
Mit den Gästen aus Senftenberg erwartet Lok Elsterwerda am vierten Spieltag der 2. Bundesliga erneut einen hochkarätigen Kontrahenten zum brandenburgischen Derby. In der letzten Saison erreichten die Seestädter einen hervorragenden dritten Tabellenplatz und gingen aus beiden Aufeinandertreffen mit dem ESV siegreich hervor. Zudem haben die Senftenberger mit Sven Seiffert den schnittbesten Spieler der Serie 2013/2014 in ihren Reihen.

Keine leichte Aufgabe für den Gastgeber, der sich im Vergleich zum Zerbst-Spiel wieder steigern und geschlossener auftreten möchte. Die Hausherren hoffen auf eine tatkräftige Unterstützung der eigenen Fans. Auch alle anderen Kegelsportinteressierte sind gern gesehen. Der Eintritt ist wie immer frei und der Anwurf erfolgt um 14 Uhr.

Martin Exner

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