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Internationale Klubwettbewerbe
FrauenMänner

Champions League 2025/26, 2. Runde – Frauen

Bamberg nach zweijähriger Pause wieder im Final Four

Rückspiele am 14.02.26 (Hinspiele 24.01.26)

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Dezimiert ohne Chance in der Neuauflage des Weltpokalfinals

KV Liedolsheim - SK Neunkirchen (AUT)
2:6 (10:14, 3471:3611)

Für den deutschen Meister schien in der Neuauflage des Weltpokalfinales nach der knappen Hinspielniederlage alles drin. Doch neben Bianca Golla konnten mit Saskia Seitz und Jana Wallishauser weitere Leistungsträgerinnen nicht eingreifen, was die Angelegenheit zu einer Herkulesaufgabe machte, die bereits nach zwei Dritteln der Partie zugunsten der Neukirchenerinnen entschieden war. Für Liedolsheim bliebt damit Platz 2 im Vorjahr in Mörfelden der bislang einzige Auftritt im Final Four der Champions League.

Mia Bauer - Jennifer Kozak 1:3 (555:582), Corina Kistner - Fiona Steiner 1:3 (597:617), Vanessa Rauch - Boglarka Hari 1:3 (576:648), Sandra Sellner - Mia-Laura Baumgartner 3:1 (560:530), Yvonne Schneider - Monika Nguyen 3:1 (626:604), Nadine Berger - Eva Sajko 1:3 (557:630)

Yvonne Schneider war Beste der Gastgeberinnen mit 626 Kegeln. @kvl

Start (0:2/-47): MIt zwei Champions-League-Neulingen in der Startformation ging der deutsche Meister ins Rennen und geriet folgerichtig am Start in Rückstand. Dank der guten Performance von Corina Kistner (597) hielt sich der Rückstand in Grenzen, doch gegen die Durchgangsbeste Fiona Steiner (617) war auch sie machtlos.

Mitte (1:3/-89): Nach der Mitte war die Partie bereits entschieden. Zwar konnte Sandra Sellner ihr Duell vorzeitig gewinnen, doch neben einer furiosen Boglarka Hari (648) sammelte Mia-Laura Baumgartner mit ihrem einzigen Satzsieg den zehnten Satzpunkt ein, womit die Gäste nach den 9.5 Satzpunkten der Liedolsheimerinnen im Hinspiel uneinholbar enteilt waren.

Schluss (2:4/-140): Mit 626 Kegeln konnte Yvonne Schneider den zweiten Duellsieg für den Meister und das beste Einzelergebnis einfahren. Mehr war nicht drin, so sehr sich auch Nadine Berger bemühte, gegen Eva Sajko (630) war sie machtlos.

Hinspiel 3:5 (9,5:14,5)
Golla-Ausfall gut verkraftet


 SK Neunkirchen (AUT) –
KV Liedolsheim

5:3 (14,5:95,5, 3570:3549)

Die Duelle: Boglarka Hari – Jana Wallishauser 1.5:2.5 (613:643) Mia-Laura Baumgartner – Mara Seitz 3:1 (592:545), Monika Nguyen – Sandra Sellner 2:2 (574:606), Jennifer Kozak – Vanessa Rauch 3:1 (580:559), Eva Sajko – Saskia Seitz 3:1 (601:582) Fiona Steiner – Yvonne Schneider 2:2 (610:614)

Weltpokalsieger KV Liedolsheim reiste in einer Neuauflage des Weltpokalfinales zum SK Neunkirchen und musste wie zuletzt in der Liga auf Bianca Golla verzichten, für die dieses Mal Vanessa Rauch zum Einsatz kam. Dank der Partiebesten Jana Wallishauser (643, Foto) gelangen dem KVL drei Duellsiege, der wie das knappe Gesamtresultat Hoffnungen auf das Rückspiel in drei Wochen lässt.

Start (1:1/17): Überraschend konnte die Durchgangsbeste Jana Wallishauser (643) die im Weltpokalfinale so starke Ungarin Boglarka Hari sicher beherrschen und fuhr mit einer starken Leistung das Duell ein. Da Mara Seitz nur zum Auftakt punkten konnte, lagen die Gastgeberinnen knapp vorn. 

Mitte (2:2/6): Dank des Duellsieges von Sandra Sellner kann Liedolsheim einige Kegel gutmachen und liegt weiterhin sehr gut im Rennen. Vanessa Rauch konnte bei ihrem ersten internationalen Spiel über die volle Distanz das Spiel durch den Satzsieg auf der dritten Bahn lange offenhalten.

Schluss (3:3/21): Eine Schlussoffensive gelang den Liedolsheimerin zwar, weil Yvonne Schneider (614) nach 0:2/-18-Rückstand das Duell gegen Fiona Steiner noch herumriss, da aber Saskia Seitz gegen Eva Sajko knapp das Nachsehen hatte, konnte Neunkirchen die Partie hauchdünn ins Ziel retten.


Frühzeitig das Final Four klar gemacht

Victoria Bamberg - SK Zeleziarne Podbrezova (SVK)
7:1 (18:6; 3685:3333)

Nach dem klaren Sieg in der Slowakei reichten den Bambergerinnen zwei Duellsiege, die die zehnfachen Champions-League-Siegerinnen bereits am Start einfuhren. Anschließend spielte der SKCsich eindrucksvoll wie schon im Hinspiel zu einem 7:1-Sieg. Victoria ereichte zum 21. Mal insgesamt das Final Four und zum ersten Mal wieder seit 2023.

Luisa Ebert - Ema Mazanikova 3:1 (638:525), Alena Bimber - Daniela Mocova 1:3 (573:598), Celine Zenker - Sarlota Sabova 2:2 (599:572), Ute Vincon - Kamila Vrbova 4:0 (657:545), Alina Dollheimer - Nada Poliakova, 91. Adriana Miklovicova 4:0 (597:516), Romy Joppert - Jana Poliakova 4:0 (621:577)

Herausragende 657 Kegel spielte Ute Vincon für Victoria. @skc

Start (2:1/115): Zwei Duellsiege am Start reichten schon zum vorzeitigen Einzug ins Final Four. Doch die Bambergerinnen machten es sich selbst etwas schwer. Eine starke Schlussbahn von Celine Zenker mit 160:123 gegen Sarlota Sabova aber brachte alles in trockene Tücher. Natürlich aber hatten auch die 181/172 von Luisa Ebert auf den Mittelbahnen für einen ausreichend großen Vorsprung im Gesamt gesorgt. Ebert war dann auch mit 638 Kegeln die alle überragende Startspielerin. Die teambeste der Gäste, Daniela Mocova, holte mit 598 Kegeln auch den einzigen Duellsieg der Slowakinnen.

Schluss (5:1/352): Wie schon im Hinspiel konnten die Gäste im Schlussabschnitt nicht mehr mithalten und konnten auch keine Akzente setzen. Für das Bamberger Trio ging es so auf die Jagd nach dem Partiebewert, den sich schließlich Ute Vincon mit herausragenden 657 Kegeln sicherte. 

Hinspiel 7:1 (18:6)
Souveräner Auftritt auf Reisen


 SK Zeleziarne Podbrezova (SVK) –
Victoria Bamberg

1:7 (6:18, 3536:3685)

Die Duelle: Ema Mazanikova – Ute Vincon 0:4 (581:623) Kamila Vrbova – Luisa Ebert 2:2 (587:617), Janka Poliakova – Celine Zenker 1:3 (601:625) Daniela Mocova – Corinna Kastner 2:2 (621:597), Sarlota Sabova – Romy Joppert 0:4 (601:637), Nada Poliakova – Alena Bimber 1:3 (545:585)

NBC-Pokalsieger Victoria Bamberg zog es in die Slowakei zum Weltpokalfünften SK Zeleziarne Podbrezova, wo die Domstädterinnen nach einer geschlossen starken Mannschaftsleistung auf den Einzug ins Final Four mehr als nur hoffen dürften. Die Jagd um den Partiebestwert, der ständih hochgeschraubt wurde, entschied Romy Joppert (637, Foto) für sich, auf Seiten der Gastgeberinnen war die einzige Duellsiegerin Daniela Mocová (621) die Beste.

Start: (0:2/-72): Ein gelungener Start für die Gäste um die vorzeitig siegende Ute Vincon (623) und die ebenso überzeugende Luisa Ebert (617), die ihre Gegnerinnen jederzeit sicher im Griff hatten und ein großes Kegelpolster herausspielen konnten.

Mitte (1:3/-72): Dank der guten Performance von Celine Zenker (625), konnte Victoria den Vorsprung halten. Corinna Kastner konnte eine 2:1-Führung nicht in einen Duellsieg ummünzen und unterlag nach einer 149:160-Schlussbahn gegen die bislang beste Slowakin, Daniela Mocová (621).

Schluss (1:5/-148): Das Schlussduo um die Partiebeste Romy Joppert (637) sorgte für einen so klaren Auswärtsseig, das das Final Four für die Bambergerinnen zum Greifen nah ist und in drei Wochen sicher eingetütet werden sollte.


Das Final Four der Champions League wird am 28./29. März 2026 in Brcko (BIH) ausgetragen.