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Internationale Klubwettbewerbe
FrauenMänner

Champions League 2025/26, 2. Runde

Raindorf und Zerbst ziehen ins Final Four ein

Rückspiele am 14.02.26 (Hinspiele 24.01.26)

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Nach Mitteldurchgang bereits im Final Four - 4038 Kegel!

Rot-Weiß Zerbst - KSK Orth (AUT)
7:1 (17:7; 4038:3899)

Der deutsche Meister hatte sich bereits mit dem 5:3-Hinspielerfolg eine gute Ausgangsposition verschafft, um ins Final Four einzuziehen. Im Rückspiel waren die Zerbster beim 7:1 von Beginn an hochkonzentriert und zogen souverän und sogar vorzeitig sowie zum 18. Mal insgesamt ins Final vor ein.

Lukas Funk - Martin Rathmayer 3:1 (689:641), Christian Wilke - Lukas Temistokle 2:2 (680:678), Mario Nüßlein - Michal Kratochvil 4:0 (679:613), Daniel Barth - Patrick Fritz 4:0 (696:637), Timo Hoffmann - Jan Mecerod 1:3 (606:660), Lukas Huber - Matthias Zatschkowitsch 3:1 (685:670)

Bester in einer starken Zerbster Mannschaft - Daniel Barth mit 696 Kegen. @sportprintzander

Start (2:0/50): Was für ein Powerstart der Gastgeber, die 1369 Kegel auf die Bahnen zauberten. Lukas Funk als Durchgangsbester mit 689 Kegeln hatte so dass Duell mit Martin Rathmayer trotz des zwischenzeitlichen Anschlusses des Österreichers jederzeit im Griff. Christian Wilke schien mit einer 2:0/30-Führung gegen Lukas Temistokle im sicheren Fahrwasser, verlor dann aber auf einer Bahn 26 Kegel. Sein Konter in die Vollen mit 114:105 war aber noch immer keine Vorentscheidung, Am Ende fehlten Temistokle, der sich den Satz noch sichern konnte, ganze zwei Kegel.

Mitte (4:0/175): Zerbst drückte weiter unnachgiebig auf die Tube. Das Mittelduo spielte sogar 1376 Kegel ein, ließ den Orthern keinen Satz und machte damit den Einzug ins Final Four bereits perfekt. Mario Nüßlein, im Gegensatz zum Hinspiel für Tim Brachtel in der Partie, überzeugte, Daniel Barth (696) verpasste als bislang Partiebester den 700er nur knapp.

Schluss (5:1/139): Den Gästen blieb der Ehrenpunkt, den Jan Mecerod einfuhr. Lukas Huber entschied das Österreicher-Duell mit Matthias Zatschkowitsch durch eine 180:163-Schlussbahn für sich. Zerbst überspielte den 4000er und zog ins Final Four ein.

Hinspiel 3:5 (12,5:11,5)
Galavorstellung von Tim Brachtel


KSK Orth (AUT) –
Rot-Weiß Zerbst

3:5 (11.5:12.5, 3872:3932)

Martin Rathmayer – Lukas Funk 3.5:0.5 (687:651) Jan Mecerod – Christian Wilke, 57. Alex Karl 3:1 (602:597), Lukas Temistokle – Tim Brachtel 0:4 (651:717) Patrick Fritz – Daniel Barth 1:3 (636:671), Michal Kratochvil – Timo Hoffmann 2:2 (626:638), Matthias Zatschkowitsch – Lukas Huber 2:2 (670:658)

Knackte den 700er in Orth – Tim Brachtel. @sportprintzander

Mit dem Weltpokaldritten KSK Orth zog der Weltpokalzweite Rot-Weiß Zerbst bei den Männern ein schweres Los im Viertelfinale der Champions League konnte aber nach einem misslungenen Auftakt einen wichtigen Auswärtssieg einfahren und hat gute Aussichten das Final Four in Brcko (BIH) zu erreichen. Überragend die Vorstellung von Tim Brachtel, der herausragende 717 Kegel auf die Bahn zauberte. Bei Orth hatte Martin Rathmayer mit 687 großen Anteil an der zwischenzeitlichen Führung der Gastgeber.

Start (2:0/41): Der gute Auftakt im 1. Satz des Zerbster Duos war schnell verflogen. Lukas Funk (651) spielte zwar stark, unterlag dem überragenden Durchgangsbesten Martin Rathmayer (687) aber dennoch vorzeitig. Bei Christian Wilke lief auf der zweiten Bahn gar nichts zusammen, bei 113 Kegeln nach 26 Wurf folgte auf der zweiten Bahn die Auswechslung – Alex Karl kam rein, zwei folgende 54er-Räumer waren aber zu wenig, um Jan Mecerod, der sich auf der zweiten Hälfte mächtig steigern konnte, noch einzuholen - ein sehr schmerzhafter Duellverlust.

Mitte (2:2/-60): Was für ein Paukenschlag der Zerbster Mitte mit Einzelweltmeister Tim Brachtel und dem Deutschen Meister Daniel Barth. Beide ließen ihren Kontrahenten kaum einen Stich, drehten die Partie komplett und übernahmen auch die Satzführung mit 8,5:7,5. Tim Brachtel spielte beeindruckende 717 Kegel, Daniel Barth stand ihm mit 671 nicht viel nach. Die Orther Mannschaftsweltmeister Lukas Temistokle ging trotz 175er-Bahn leer aus, Patrick Fritz gelang mit der 170er-Startbahn ein Auftakterfolg.

Schluss (3:3/-60): Die Schlusspaare schenkten sich nichts, so fielen die Entscheidungen auch erst auf den Schlussbahnen. Das österreichische Teamweltmeisterduell entschied Matthias Zatschkowitsch /679) gegen Lukas Huber (659) trotz einer 167:176-Niederlage im letzten Satz, Timo Hoffmann (638) drehte sein Duell dagegen noch durch ein 162:149 mit 11 Räumern gegen den Tschechen Michal Kratochvil (626).


Mit Attacke den Gastgebern den Zahn gezogen

SKK Trstena Starek (SVK) –SKK Raindorf
2:6 (9:15, 3713:3937)

Der Titelverteidiger konnte sich im HInspiel mit einem 6:2 eine solide Grundlage legen, um erneut ins Final Four einziehen zu können. Auch im Rückspiel waren die Chambtalkegler sofort im Bilde, meisterten eine kniffle Situation gegen Halbzeit der Partie und zogen beim erneuten 6:2-Erfolg vorzeitig ins Final Four ein.

Mikolaj Konopka - Mathias Weber 3:1 (654:666), Tibor Varga - Daniel Schmid 1:3 (611:669), Congor Baranj - Milan Svoboda 2:2 (663:648), Marcel Ivancik - Jan Sandler 1:3 (660:663) Peter Sibal - Jürgen Pointinger, 61. Taras Elsinger 0:4 (543:683), Martin Kozak - Michael Kotal, 61. Elias Hollmeier 2:2 (582:610)

Mit 354 Kegeln als Joker auf der zweiten Hölfte – Taras Elsinger. @skk

Start (1:1/-70): Eine brillante Startbahn von Daniel Schmid (191) und dein 181er-Ausrufezeichen von Mathias Weber umrahmten eine überaus gelungene Vorstellung des Europapokalsiegers. Einziger Wermutstropfen: In der engen Partie mit Mikolaj Konopka hatte Weber nach drei Sätzen keine Chance mehr auf den Duellsieg.

Mitte (2:2/-56): Zur Halbzeit der Partie waren die Gäste bis auf 20 Kegel herangekommen, weil Milan Svoboda (298) nicht ganz mit der Performance der anderen mithalten konnte. Eine knifflige Situation in der Partie, zumal die Gäste bis dahin trotz des gelungenen Starts auch erst fünf Satzpunkte ergattern konnten. Doch Raindorf beruhigte wieder das Spiel, Svoboda packte eine 180 aus, Jan Sandler rang Marcel Ivancik auf der letzten Bahn mit einem 167:162 nieder - den Raindorfern fehlte vor dem Schlussdurchgang nur noch ein halber Satzpunkt zum Final Four.

Schluss (2:4/-224): Sowohl Jürgen Pointinger als auch Michael Kotal siegten zum Auftakt, der Titelverteidger hatte die Fahrkarte für das Final Four gezogen. Zur Halbzeit des Schlussabschnitts wechselten die Raindorfer noch zweimal und spielten herausragende 3937 Kegel.

Hinspiel 2:6 (9:15)
Deutlicher Sieg auch im Gesamt


SKK Raindorf
SKK Trstena Starek (SVK)
6:2 (15:9, 3810:3658)

Mathias Weber – Marcel Ivancik 3:1 (635:563) Daniel Schmid – Peter Sibal 4:0 (670:604), Jan Sandler – Tibor Varga 3:1 (646:632) Milan Svoboda – Congor Baranj 1:3 (637:677), Jürgen Pointinger – Daniel Pazitny 3:1 (616:566) Taras Elsinger – Mikolaj Konopka 1:3 (606:616)

Ein vermeintlich leichteres Los zog der Titelverteidiger SKK Raindorf mit dem Europacup-Vierten SKK Trstena Starek aus der Slowakei und konnte im ersten Spiel auf das Heimrecht bauen.

Start (2:0/138): Dem besten Slovaken Peter Sibal (604) ließ ein sehr gut aufgelegter Daniel Schmid (670, Foto) keinerlei Chance, Mathias Weber (635) ließ sich von einem 155:181-Auftakt nicht beirren und siegte gegen einen stark nachlassenden Marcel Ivancik überzeugend.

Mitte (3:1/112): Wichtig war, dass Jan Sandler sein Duell durch eine 167:149-Schlussbahn nach 1:2-Rückstand noch für sich entscheiden konnte. Trotz der starken Vorstellung des Partiebesten Congor Baranj (677) blieb Raindorf so Herr des Geschehens und führte weiterhin deutlich, auch die Sätze sprachen mit 11:5 klar für die Chambtalkegler. 

Schluss (4:2/152): Jürgen Pointinger brachte das vierte Duell unter Dach und Fach, die Gäste hielten ihre Rückspielhoffnungen durch den zweiten Duellsieg aufrecht, aber der Gesamtrückstand zeigte schon, wie schwer es für Trstena werden wird, das Blatt noch zu wenden.


Das Final Four der Champions League wird am 28./29. März 2026 in Brcko (BIH) ausgetragen.