Champions League 2025/26, 2. Runde
Hinspiele am 24. Januar (Rückspiel 14.02.26)
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KSK Orth (AUT) –
Rot-Weiß Zerbst![]()
3:5 (11.5:12.5, 3872:3932)
Martin Rathmayer – Lukas Funk 3.5:0.5 (687:651) Jan Mecerod – Christian Wilke (57. Alex Karl 3:1 (602:597), Lukas Temistokle – Tim Brachtel 0:4 (651:717) Patrick Fritz – Daniel Barth 1:3 (636:671), Michal Kratochvil – Timo Hoffmann 2:2 (626:638), Matthias Zatschkowitsch – Lukas Huber 2:2 (670:658)
Knackte den 700er in Orth – Tim Brachtel. @sportprintzander
Mit dem Weltpokaldritten KSK Orth zog der Weltpokalzweite Rot-Weiß Zerbst bei den Männern ein schweres Los im Viertelfinale der Champions League konnte aber nach einem misslungenen Auftakt einen wichtigen Auswärtssieg einfahren und hat gute Aussichten das Final Four in Brcko (BIH) zu erreichen. Überragend die Vorstellung von Tim Brachtel, der herausragende 717 Kegel auf die Bahn zauberte. Bei Orth hatte Martin Rathmayer mit 687 großen Anteil an der zwischenzeitlichen Führung der Gastgeber.
Start (2:0/41): Der gute Auftakt im 1. Satz des Zerbster Duos war schnell verflogen. Lukas Funk (651) spielte zwar stark, unterlag dem überragenden Durchgangsbesten Martin Rathmayer (687) aber dennoch vorzeitig. Bei Christian Wilke lief auf der zweiten Bahn gar nichts zusammen, bei 113 Kegeln nach 26 Wurf folgte auf der zweiten Bahn die Auswechslung – Alex Karl kam rein, zwei folgende 54er-Räumer waren aber zu wenig, um Jan Mercerod, der sich auf der zweiten Hälfte mächtig steigern konnte, noch einzuholen - ein sehr schmerzhafter Duellverlust.
Mitte (2:2/-60): Was für ein Paukenschlag der Zerbster Mitte mit Einzelweltmeister Tim Brachtel und dem Deutschen Meister Daniel Barth. Beide ließen ihren Kontrahenten kaum einen Stich, drehten die Partie komplett und übernahmen auch die Satzführung mit 8,5:7,5. Tim Brachtel spielte beeindruckende 717 Kegel, Daniel Barth stand ihm mit 671 nicht viel nach. Die Orther Mannschaftsweltmeister Lukas Temistokle ging trotz 175er-Bahn leer aus, Patrick Fritz gelang mit der 170er-Startbahn ein Auftakterfolg.
Schluss (3:3/-60): Die Schlusspaare schenkten sich nichts, so fielen die Entscheidungen auch erst auf den Schlussbahnen. Das österreichische Teamweltmeisterduell entscheid Matthias Zatschkowitz /679) gegen Lukas Huber (659) trotz einer 167:176-Niederlage im letzten Satz, Timo Hoffmann (638) drehte sein Duell dagegen noch durch ein 162:149 mit 781 Räumern gegen den Tschechen Michal Kratochvil (626).
SKK Raindorf –
SKK Trstena Starek (SVK)![]()
6:2 (15:9, 3810:3658)
Mathias Weber – Marcel Ivancik 3:1 (635:563) Daniel Schmid – Peter Sibal 4:0 (670:604), Jan Sandler – Tibor Varga 3:1 (646:632) Milan Svoboda – Congor Baranj 1:3 (637:677), Jürgen Pointinger – Daniel Pazitny 3:1 (616:566) Taras Elsinger – Mikolaj Konopka 1:3 (606:616)
Ein vermeintlich leichteres Los zog der Titelverteidiger SKK Raindorf mit dem Europacup-Vierten SKK Trstena Starek aus der Slowakei und kann im ersten Spiel auf das Heimrecht bauen.
Start (2:0/138): Dem besten Slovaken Peter Sibal (604) ließ ein sehr gut aufgelegter Daniel Schmid (670) keinerlei Chance, Mathias Weber (635) ließ sich von einem 155:181-Auftakt nicht beirren und siegte gegen einen stark nachlassenden Martcel Ivancik überzeugend.
Mitte (3:1/112): Wichtig war, dass Jan Sandler sein Duell durch eine 167:149-Schlussbahn nach 1:2-Rückstand noch für sich entscheiden konnte. Trotz der starken Vorstellung des Partiebesten Congor Baranj (677) blieb Raindorf so Herr des Geschehens und führte weiterhin deutlich, auch die Sätze sprachen mit 11:5 klar für die Chambtalkegler.
Schluss (4:2/152): Jürgen Pointinger brachte das vierte Duell unter Dach und Fach, die Gäste hielten ihre Rückspielhoffnungen durch den zweiten Duellsieg aufrecht, aber der Gesamtrückstand zeigte schon, wie schwer es für Trstena werden wird, das Blatt noch zu wenden.
Das Final Four der Champions League wird am 28./29. März 2026 in Brcko (BIH) ausgetragen.