Spielbetrieb »
Bundesligen
SportwinnerPDFLiveTeamsFrauen16151413121110987654321

Waldhauer - Be a winner 1. Bundesliga Männer – 13. Spieltag, 21.02.2026

Titelverteidiger setzt sich nach Kantersieg ab

Im Topduell konnte sich Titelverteidiger Zerbst gegen den unmittelbaren Verfolger Unterharmersbach durch einen Kantersieg Luft im Titelrennen verschaffen. Drei Punkte sind die Rot-Weißen voraus, müssen aber noch nach Hallbergmoos und Raindorf, das auf Platz 3 kletterte. Im Tabellenkeller ist für Schlusslicht Schwabsberg nach dem 2:6 in Zwickau der Klassenerhalt nur noch theoretischer Natur. 

Rot-Weiß Zerbst - SKC Unterharmersbach
8:0 (19:5; 3959:3723)

"Spieler des Spieltages" wurde Tim Brachtel (Foto: Sport Print Zander) mit 717 Kegeln.

Im absoluten Topspiel war Tabellenführer Zerbst (21:5/79) klar dem direkten Verfolger aus Unterharmersbach (18:8/56) überlegen und konnte sich in der Tabelle mit drei Punkten Vorsprung absetzen. Unterharmersbach ist nun schon seit drei Spielen ohne Sieg, behauptet aber den zweiten Rang.

Der Zerbster Christian Wilke gewann sein Duell am Start vorzeitig, hatte Frederic Koell im Griff. Mehr Gegenwehr musste der Durchgangsbeste Lukas Funk (665) brechen, war aber mit einem 2:0/28-Vorsprung zeitig gut aufgestellt gegen Jonas Bähr, sodass Zerbst mit einem 2:0/44 ans Mittelpaar übergeben konnte. I

In der Mitte brillierte Einzelweltmeister Tim Brachtel (717) im Duell der Teambesten gegen Fabian Zimmermann (663) und konnte den SKCler sogar vorzeitig besiegen. Mit dem 4:0/179 waren die alten Kräfteverhältnisse schon nach zwei Dritteln der Partie zurechtgerückt, zumal Zerbst sich wieder Richtung 4000 bewegte. Das klappte im Schlussteil zwar nicht ganz, aber der überdeutliche 8:0-Erfolg war so ganz nach dem Geschmack der Zerbster Fans.

SKK Raindorf - Olympia Mörfelden
7:1 (18:6; 3894:3664)

Europapokalsieger Raindorf (17:9/60,5) feierte den fünften Bundesligasieg in Folge sowie den Sprung auf Platz 3 in der Tabelle, während Aufsteiger Mörfelden (8:18/39) die sechste Niederlage in Serie einstecken musste.

Am Start legten die Gastgeber mit dem Partiebesten Daniel Schmid (686) sowie Mathias Weber (679) wie die Feuerwehr los und packten 144 Kegel zwischen sich und den Aufsteiger. Die Mitte konnten die Gäste ausgeglichener gestalten, ohne viel in Gestalt von Satzpunkten oder Duellsiegen einfahren zu können. Das gelang erst dem Teambesten Alexander Conrad im Shlussabschnitt, der mit 642 Kegeln den Ehrenpunkt einfahren konnte.

TSV Zwickau - KC Schwabsberg
6:2 (14,5:9,5; 3653:3599)

Das klassische Kellerduell gewann Zwickau (10:16/42) nach zuletzt sieben Bundesliga-Niederlagen gegen lange Zeit gut mithaltende, aber zum zehnten Mal in Folge punktlose Schwabsberger (2:24/25). Durch den Bamberger Derbysieg ist der KSC-Rückstand auf zehn Punkte zum rettenden Ufer angewachsen - der Klassenerhalt damit nur noch theoretischer Natur. Zwickau kletterte auf Rang 8, verlor aber zum Klassenerhalt dennoch einen weiteren Mannschaftspunkt auf Bamberg.

Am Start arbeitete der Partiebeste Michael Ziegert mit 664 Kegeln entscheidend am dringend benötigten Sieg für die Gastgeber im Kellerduell. Da aber der Teambeste der Gäste, Mathias Dirnberger, nebenan Lars Pansa überraschend klar im Griff hatte, lag der TSV beim 1:1 nur 20 Kegel voraus. Auch in der Mitte fiel keine Entscheidung, Schwabsberg konnte den Rückstand sogar auf drei Kegel verkürzen. Zwickau profitierte dabei von einer 181er-Schlussbahn von "Joker" Martin Hamann. Anschließend kamen die Schwabsberger – bei allem Kampfgeist – nicht vorbei. Zwickau konnte nachlegen und die Partie am Ende für sich entscheiden.

TSV Breitengüßbach - Victoria Bamberg
1:7 (9:15; 3704:3813)

Den Startabschnitt konnten die Gäste mit 2:0/43 für sich entscheiden. Das Duell-Highlight folgte im Mittelabschnitt zwischen dem besten TSVler, Christian Rennert (641), der Marco Scheuring (664) nach dessen 180:165-Schlussbahn 1:3 unterlag. Das Oberfranken-Derby insgesamt war allerdings nicht annähernd so dramatisch, weil Bamberg Duell um Duell zog und auf 4:0/101 enteilte. Im Schlussabschnitt konnte der Bamberger Dominik Kunze den Partiebestwert noch auf 676 Kegel schrauben. 

VKC Eppelheim - VFB Hallbergmoos
6,5:1,5 (13:11, 3845:3751)

Das Startduell zwischen Hendrik Erni und Bundesliga-Rekordhalter Bojan Vlakevski hielt niemand auf den Sitzen. Im steten Wechsel gewannen beide die Sätze mit überragenden Endergebnissen, Erni (185/181), Vlakevski (178/184). Der 700er fiel nicht, aber darum ging es auf den letzten Würfen nur sekundär. Erni hatte eine Aufholjagd nach dem 1:2/-16 gestartet, ging sogar in Führung, ehe Vlakevski mit dem letzten Wurf noch zum 693 für beide im Gesamt ausglich. Dank Pascal Kappler (660) nahmen die VKCler 45 Kegel Vorsprung mit in den nächsten Abschnitt. In der Mitte konnte zwar Maximilian Moser für den VFB punkten, aber Daniel Aubelj (679) schraubte weiter an der Gesamtführung der Gastgeber zum 2,5:1,5/65. Für den VKC-Express gab es keine Haltestation mehr. Das Team spielte sich auf 3845 Kegel und fuhr einen überzeugenden fünften Heimsieg ein.

2. Bundesligen

Luhe-Wildenau bleibt Regensburger auf den Fersen / Führungsduo in Ost unterlag

2. Bundesliga Mitte
Rot-Weiß Hirschau - SC Luhe-Wildenau
2:6 (9:15; 3455:3574)

Den Ligabestwert erzielte der Lorscher Lars Bohrmann mit 656 Kegeln. @skc

Im Verfolgerduell konnte Luhe-Wildenau (21:5/74) das Meisterschaftsrennen offenhalten, während Hirschau (14:12/49,5) raus ist. Vorn bleibt aber Regensburg (22:4/68,5), dass Schlusslicht Gerolsheim mit 6:2 bezwingen konnte.

Der Partiebeste in Hirschau, Marcus Gevatter (652), war im Starttrio maßgeblich an der 2:1/55-Führung der Gäste beteiligt, die sie im Schlussabschnitt noch weiter ausbauen konnten, obwohl Horst Seubert den Hirschauer Bestwert auf 613 verbessern konnte.

Weiter spielen: SG Hainhausen - SKK Eschlkam 5:3, SC Regensburg - TuS Gerolsheim 6:2, Nibelungen Lorsch - KSC Frammersbach 5:3, TSV Großbardorf - SV Wernburg 4:4. 

2. Bundesliga Ost
MSV Bautzen - 9Pins Stollberg
2:6 (11:13; 3406:3427)

Mit 664 Kegeln erzielte der Wolfsburger Mathias Hähnel das beste Einzelergebnis der Liga am Spieltag. @kvl

Drei der vier Spitzenteams waren auf Reisen. Das Trio war eigentlich bei Abstiegskandidaten unterwegs, doch die muckten kräftig auf. Loburg mit Schlusskanone Sebastian Lorf (663) schlug den bisherigen Zweiten Freital (19:7/66) mit 6:2, Wolfsburg mit Mathias Hähnel (664) bügelte Spitzenreiter Mücheln (20:6/63,5) gar mit 7:1 ab. Nur Zerbst II (18:8/63) konnte in Berlin 6:2 gewinnen und sprang auf Rang 3.

Bautzen (18:8/59) um den Teambesten Nico Lehmann (610) hatte hingegen Heimrecht. Nach den Ergebnissen auf den anderen Bahnen war sogar der Sprung auf Platz 1 möglich. Doch der bisherige Tabellendritte empfing mit dem Fünften Stollberg (16:10/61,5) ein auswärts starkes Team, das eine ausgeglichene Partie im Schlussabschnitt auch dank des Partiebestwertes von Stefan Werth (611) drehte. Aus 28 Kegeln Rückstand machten die 9piner so das entscheidende 21-Kegel-Plus und setzten einem verrückten Spieltag in Ost die Krone auf.

Weiter spielen: Blau-Weiß Loburg - KSV Freital 6:2, KV Wolfsburg - Geiseltal Mücheln 7:1, SG Zechin - Grün-Weiß Mehltheuer 5:3, Kleeblatt Berlin - Rot-Weiß Zerbst II 2:6.

2. Bundesliga Süd
KSV Hölzlebruck - SF Friedrichshafen
1:7 (9,5:14,5; 3454:3528)

Der Denkendorfer Daniel Lehnert war mit 647 Kegeln bester Ligaspieler am Spieltag. @tsv

Auch im Süden stand das Verfolgerduell, zwischen dem Fünften Hölzlebruck (11:11/41,5) und dem Vierten Friedrichshafen (13:11/47) im Blickpunkt, weil das Titelrennen hingegen dank der Phalanx der Denkendorfer (24:2/76) weniger spannend ist. Der Vorsprung des TSV auf Sandhausen beträgt unverändert fünf Punkte.

Die Sportfreunde bestimmten vom Start weg die Partie und setzten schon am Start durch Oliver Lämmle (619) den Partiebestwert. Für die Gastgeber konnte Martin Reichmann (609) das beste Ergebnis und den Ehrenpunkt einspielen.

Weiter spielen: SG Wolfach-Oberwolfach - Phönix Ettlingen-Karlsruhe 6:2, TSV Denkendorf - SSV Bobingen 6:2, SKV Waldkirch - KRC Kipfenberg 5:3, KSC Önsbach - Gut Holz Sandhausen 1:7.

Mannschaft der Woche

Wolfsburg oder Zechin - im Osten entschied sich die Frage nach der "Mannschaft der Woche". Weil aber nun kein Team bei den Männern mehr ohne Punktgewinn ist, fiel die Wahl auf die SG Zechin, die mit großen Hoffnungen im Sommer aufgestiegen war und nach 13 Pflichtspielen nun das erste Mal als Sieger die Bahnen verließ. Los giong die Negativserie mit einem 1:7 im Pokal in Stuttgart-Kaltental, es folgten ein Dutzend Niederlagen in der 2. Bundesliga Ost Männer. Und auch am vergangenen Samstag ging es mit einem 0:2/-53 gegen Mehltheuer los. Doch danach gaben die Märkisch-Oderländer keinen Kegel mehr her und gingen im Schlussabschnitt mit einer 164 von Lucas Strauch und einer 157 von Karsten Trabs erstmals in Führung. Es sollte noch einmal eng werden, doch dann. war die Freude riesengroß im Oderbruch. 

Hinweis: Für die "Mannschaft der Woche" - aus den vier Männer-Bundesligen – erwarten wir – außer am 9. und 18. Spieltag – eure Vorschläge unter news@dkbc.de jeweils bis Sonntag 12 Uhr nach dem Spieltag mit kurzer Begründung.

Die bisherigen "Mannschaften der Woche"

1. Spieltag: Rot-Weiß Zerbst/SKC Unterharmersbach2. Spieltag: TSV Zwickau3. Spieltag: KC Schwabsberg4. Spieltag: Olympia Mörfelden5. Spieltag: TSV Breitengüßbach6. Spieltag: VKC Eppelheim7. Spieltag: TSV Denkendorf8. Spieltag: SC Luhe Wildenau### 9. Spieltag: Die Herbstmeister 10. Spieltag: Victoria Bamberg11. Spieltag: VFB Hallbergmoos12. Spieltag: SKK Raindorf.

Vereinsnews (Infos an news@dkbc.de)

Wir veröffentlichen Infos der Bundesligavereine zu den Spieltagen über Bahnrekorde, Feierlichkeiten und Ähnliches. Info an news@dkbc.de , wenn möglich mit aktuellem Foto, genügt. Spielberichte und Vorschauen bleiben außen vor, diese gehören in Sportwinner.