XXXVI. Weltpokal 2025 in Bozen (ITA) – Finalspiele
Finalspiele, 18.10.2025
Frauen (Bahn 5-8):
Spiel um Platz 3
Mlaka Rijeka (CRO) – KK Kamnik (SLO) 6:2 NBC
12.45 Uhr Finale
SK Neunkirchen (AUT) –
KV Liedolsheim
4:4 (9,5:10,5; 3506:3488) NBC
Monika Nguyen - Bianca Golla 0:4 (559:619), Boglarka Hari - Jana-Sophie Wallishauser 3.5:0.5 (645:554), Jennifer Kozak - Sandra Sellner 1:3 (575:582), Nicole Breithofer - Yvonne Schneider 2:2 (583:590), Fiona Steiner, 91. Mia-Laura Baumgartner - Mara Seitz, 91. Sabine Sellner 2:2 (543:540), Eva Sajko, 91. Loan Baumgartner - Saskia Seitz, 91. Vanessa Rauch 1:3 (601:603)
Start (1:1/31): Bianca Golla (619) mit einem makellosen 4:0 und die Durchgangsbeste Bogalarka Hari (645) bestimmten die Startduos und entschieden die Duelle jeweils vorzeitig. Jana Wallishauser konnte sich zumindest nach einem 122er-Auftakt steigern, sodass der KVL im Gesamt nicht zuweit in Rückstand geriet. Und ihr halber Satzpunkt brachte den KVL in dieser Wertung (4,5:3,5) knapp in Front.
Mitte (1:3/17): Der deutsche Meister konnte beide engen Duelle für sich entscheiden und den Rückstand im Gesamt abschmelzen. Sandra Sellner hatte dabei ihr Duell sogar vorzeitig gewonnen, auch Yvonne Schneider hatte sich den entscheidenden Vorteil mit einer 169 auf der dritten Bahn zum 2:1/20 gesichert.
Schluss (2:4/18): Auch wenn die Partie eng blieb, sie entschied sich mit Wurf 89 bei Saskia Seitz. Als sie den einzelnen Kegel räumte und ins volle Bild kam, war klar, dass sie den Satz gegen Eva Sajko gewinnen würde und das Duell und die Partie vorzeitig für Liedolsheim entschieden war,. Der KVL hatte schon 13,5 Sätze gesammelt, der erstmalige Gewinn des Weltpokals damit unter Dach und Fach. Erster sichtbarer Beweis: Alle vier Spielerinnen wurden getauscht - um anderen noch Einsatzzeiten zu geben.
Männer (Bahn 1-4):
09.00 Uhr Spiel um Platz 3
KK Neumarkt (ITA) – KSK Orth (AUT) 3:5 NBC
12.45 Uhr Finale
Rot-Weiß Zerbst –
Zalaegerszegi TK (HUN)
2:6 (9:15; 3767:3792) NBC
Christian Wilke - Levente Kakuk 2:2 (638:639), Lukas Funk - Zsombor Zapletan 1:3 (662:659), Robert Ernjesi - Zoltan Flavius Feher 1:3 (615:643), Lukas Huber, 91. Alex Karl - Szilard Jarfas 0:4 (582:644), Tim Brachtel - Attila Nemes, 31. Attila Nemeth 2:2 (668:658), Timo Hoffmann, 91. Mario Nüsslein - Zoltan Horvath, 61. David Mazzag 2:2 (601:599)
Start (0:2/2): Was für enge Duelle, durch die 662 des Durchgangsbesten Lukas Funk, gehen die Zerbster ausgeglichen in die weiteren Spielabschnitte. Ironie dabei: Der zerbster verlor sein Duell 1:3, sodass die Ungarn in den Sätzen (5:3) und auch in den Duellen (2:0) vorn lagen. Nach diesem Nervenspektakel geht die Partie praktisch bei Null weiter.
Mitte (0:4/-88): Die Ungarn benötigen nach diesem Mitte-Duo für den Weltpokal nur noch zwei Sätze zum Sieg und führten ohnehin im Gesamt komfortabel. Szilard Jarfas beherrschte Lukas Hube rudn den eingewechselten Alex Karl gleichermaßen, die 179 auf der zweiten Bahn von Robert Ernjesi konterte Zoltan Feher mit 334 auf den zweiten 60 Wurf.
Schluss (2:4/27): Nach 30 Wurf war die Entscheidung gefallen, als Tim Brachtel und auch Timo Hoffmann jeweils den ersten Satz abgaben, Zalaegerszeg entthronte den Weltpokalsieger und holte sich nach 2017 zum zweiten Mal den Titel.