XXXVII. Europapokal 2026 in Backa Topola (SRB) - Halbfinale

SV Pöllwitz -
KK Jilhava (CZE)
6:2 (16:8, 3562:3344)
Die Thüringerinnen um die Teambeste, Ex-Einzelweltmeisterin Anna Müller (641), gewann die Qualifikation mit 28 Kegeln Vorsprung, hatte dabei aber auch noch Luft nach oben. Das lässt für das Halbfinale hoffen, in dem die Titelverteidigerinnen Favorit gegen den tschechischen Außenseiter aus Jihlava sind.
Start (2:1/124): Den Krachermoment lieferte Sarah Conrad. Ihre 664 Kegel und die herausgeholten 90 Kegel waren entscheidend für den klaren Vorsprung der Favoritinnen nach dem Starttrio. Anna Müller (600) spürte den größten Widerstand, als sie gerade das 3:0 eintüten wollte (160:163), sie holte anschließend aber souverän den zweiten Duellsieg. Pia Köhler kam etwas zu spät in die Partie, um ihr Match gegen die startbeste Tschechin, Karolina Dehariova (576) ebenfalls noch zu gewinnen. Mit einer schönen 160er-Schlussbahn spielte sie sich immerhin noch bis auf sechs Kegel an Zählbares heran.
Schluss (4:2/218): Die "Mücken" waren auch im Schlussabschnitt prägend und den Gästen klar überlegen. Diana Langhammer (320) legte super vor, die eingewechselte Celine Dannehl veredelte mit ihren ersten Kugeln und dem 149er-Bahnsieg zum vorzeitigen Duellsieg den Finaleinzug weit vor Spielende. Jana Braunova (584) holte sich den Teambestwert der Gäste und den zweiten Duellsieg. Die Titelverteidigerinnen aber waren ihrer Favoritenrotte vollauf gerecht geworden und haben die Chance, am Sonntag ab 11 Uhr zum vierten Mal den Europapokal zu gewinnen.
Halbfinale, 16.10., Frauen:
Zeleziarne Podbrezova (SVK) - BBSV Wien (AUT) 6:2
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SKK Raindorf -
SKK Trstena Starek (SVK)
2:6 (9:15, 3557:3634)
Der Einzug ins Final Four war für den Titelverteidiger nach dem großen Sommerumbruch mit dem Weggang von vier Leistungsträgern ein Riesenerfolg. Erreicht wurde er in der Qualifikation in einem denkwürdigen Finale und einem nervenstarken Auftritt von Schlussspieler Mathias Weber (624), der nicht nur geforderte 616 Kegel überspielte, sondern auch einen weiteren Kontrahenten um Platz 4 in einem Bahn-gegen-Bahn-Duell niederrang. Alles andere jetzt ist Zugabe, zumal Trstena Starek eine bärenstarke Vorstellung in der Qualifikation lieferte.
Start (2:1/36): Doch der Start ging überraschend an die Raindorfer, für die der Teambeste Milan Svoboda (628) und der Quali-Matador Mathias Weber (613) punkteten. Dominik Scharf unterlag vorzeitig, konnte immerhin mit einer 142:124-Schlussbahn ein paar Kegel einsammeln.
Schluss (2:4/-77): Das Schlusstrio des Titelverteidigers gewann nur zwei Sätze. Aber erst auf den letzten 30 Wurf konnten die Slowaken deutlich Kegel zwischen sich und den SKK legen konnte.. Und da der Partiebeste Congor Baranj (635) im direkten Duell Daniel Schmid (605) in die Knie zwang, kam für die Chambtalkegler nichts Zählbares mehr hinzu. Am Sonntag geht es ab 14.15 Uhr um Bronze.
Männer:
SK Neunkirchen (AUT) - KK Zadar (CRO) 2:6