Hall of Fame aktuell

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Einladung zur Eröffnung der Hall of Fame

(19.02.20) Im Namen des DKBC-Präsidiums sind alle Landesvertreter und Begeisterte des Kegelsports zur offiziellen Feier zur „Hall of Fame" am Samstag, 28. März 2020 um 18.00 Uhr im Landhotel Küffner in Pfedelbach recht herzlich eingeladen. Drei Generationen des Kegelsports werden für ihre Erfolge geehrt. Jeder, der die Gelegenheit nutzen möchte, die Besten der Besten persönlich kennenzulernen oder zwanglos ein nettes Gespräch zu führen, ist herzlich eingeladen. Die Platzanzahl ist begrenzt. Deshalb bitte schnell bis 15.03.2020 anmelden. mehr ...


Hall of Fame

Eberhard Luther und Dieter Zieher – Das legendäre WM-Duell 1970 in Bozen

(25.12.19) Bozen 1970. Im WM-Einzel-Endlauf greifen zwei Deutsche nach Gold. Der eine ist Eberhard Luther aus Pirna, 1955 der erste Einzel-Weltmeister der DDR aller Sportarten überhaupt. Der andere ist Dieter Zieher aus Eppelheim zuvor in Südtirol bei seiner fünften WM-Teilnahme schon erstmals Weltmeister mit dem Mannschaft geworden. Luther spielt um sein drittes Einzel-Gold, für Dieter Zieher winkt in Südtirol das erste überhaupt für einen bundesdeutschen Kegler. Am Ende gewinnt Zieher mit 2728:2726-Punkten denkbar knapp. Luther holt 1972 mit dem Team zum Abschluss seiner Karriere seinen sechsten Weltmeistertitel, Zieher wird im selben Jahr erstmals Paarkampfweltmeister mit Theo Holzmann und wiederholt diesen Triumph noch zwei weitere Male.

Lichtenberg, 14. Mai 2003. Zurückgezogen verstirbt Eberhard Luther, der in seiner Karriere in Pirna und Dresden, zuletzt bei Empor Tabak spielte, im Alter von 70 Jahren in einem Pflegeheim im Erzgebirge.

Eppelheim 3. März 2017. „De Weltmeester“, wie Dieter Zieher anerkennend genannt wurde, schließt in seinem geliebten Eppelheim, dem er immer die Treue hielt, nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren für immer die Augen.

Eberhard Luther und Dieter Zieher werden für ihre Verdienste um den Kegelsport Classic postum in die „Hall of Fame“ aufgenommen.
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Christian Schwarz - der Erfolgreichste aller Zeiten mit neun WM-Titeln

(24.12.19) Die 1990er-Jahre waren die Erfolgsjahre des Ostheimers Christian Schwarz, der schon als Junior drei Weltmeistertitel einheimste. Zwischen Innsbruck 1990 und Poznan 2000 schlug er bei den Herren gleich neunmal zu, stellte drei Weltrekorde auf und brachte 1998 in Celje das Kunststück fertig, sich alle vier zu vergebenen Titel zu sichern. 2007 beendet er 47-jährig mit einem Abschiedsspiel in Eppelheim seine sportliche Karriere aus gesundheitlichen Gründen und wegen beruflicher Belastungen. Dem Kegeln blieb er trotzdem treu. In seinem Restaurant „Da Bruno“ nordöstlich von Frankfurt/Main gibt es natürlich auch eine moderne Kegelbahn. mehr ...


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Hilde Beljan – erste deutsche Einzelweltmeisterin im Kegeln

(24.12.19) 1959 schaffte es die Merseburgerin Hilde Beljan ins Kino. Von den Weltmeisterschaften in Bautzen berichtete der DEFA-Dokumentarfilm „Der Augenzeuge“ im Vorprogramm über ihren Triumph in der Mannschaft und im Einzel. Vor allem dieser 27. September 1959 ging in die Geschichtsbücher ein, da sie an diesem Tag erste deutsche Einzel-Weltmeisterin im Kegeln wurde. 1964 gewann sie noch einmal Silber mit dem Team. Lange Jahre war die seit Anfang Dezember 86-Jährige noch bei ihrem Heimatverein SKC Buna Schkopau im „Lauchagrund“ anzutreffen. 2012 war sie Ehrengast der U23-Weltmeisterschaften 2012 in Bautzen. mehr ...


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Freddy Zänger – Einzel-Gold mit 45 und mit RTL auf dem Kilimandscharo

(23.12.19) Der Freiberger Friedhelm Zänger, den alle nur „Freddy“ nennen, war schon fünfmal DDR- bzw. deutscher Meister sowie 45 Jahre alt, als er 1994 in Ludwigshafen den erfolgreichsten Akteur dieser Titelkämpfe, den Rumänen Stelian Boariu niederrang und Einzelweltmeister wurde. Es folgten drei weitere Titel, zwei mit der Mannschaft und schließlich 2000 in Poznan im Paarkampf mit Christian Schwarz. Den früheren Kopier- und Druckmaschinentechniker zieht es selbst mit 70 Jahren noch hoch hinaus. Bergsteigen ist noch immer seine Passion, und mit einem RTL-Team war er auch schon einmal auf dem Kilimandscharo. mehr ...


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Gabriele Bergholz - Weltweit beste Nachwuchskeglerin in den 1970er-Jahren

(22.12.19) In ihrer langjährigen, erfolgreichen Karriere spielte Gabriele Bergholz in Karlsruhe, Heidelberg, Eppelheim und Ettlingen, wo sie 2014 schließlich ihre aktive Laufbahn beendete. 1977 spielte sie sich in Zagreb in der U23 in den Kegel-Olymp und gewann ihre Nachwuchstitel 3, 4 und 5 - damals noch im Status einer Europameisterschaft. Mit den deutschen Damen gewann sie im Jahr darauf 1978 WM-Gold im Team und holte fünf weitere WM-Medaillen bis zum Abschluss ihrer internationalen Karriere 1990. Zwei Jahre später und damit 13 Jahre nach ihrem ersten Erfolg wurde sie noch einmal und damit zum fünften Mal deutsche Einzelmeisterin. mehr ...


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Horst Bräutigam – am ersten WM-Tausender fehlten nur zwei Kegel

(21.12.19) Der gebürtige Schmöllner Horst Bräutigam betrieb noch als 17-Jähriger Boxen und Kegeln gleichermaßen. Später kehrte er zwischen 1966 und 1972 von jeder Kegel-Weltmeisterschaft mit einem Titel und insgesamt acht Medaillen bei den Herren zurück. Sein Einzel-Gold 1966 war der erste Einzel-WM-Titel der in DDR-Zeiten sehr erfolgreichen Jenenser Sportabteilungen, 1968 und 1972 gewann er mit dem Team und 1970 an der Seite von Eberhard Luther im Paarkampf. 1972 verpasste „Sputnik“ bei der Verbesserung seines eigenen Weltrekordes mit 998 Kegeln den ersten Tausender der WM-Geschichte nur ganz knapp. Erst 1984 konnte diese Bestmarke gebrochen werden. Noch bis in die 2010er-Jahre spielt er für die Senioren seines langjährigen Vereins Carl Zeiss Jena. mehr ...


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Cornelia Hofmann – „Ewiger“ WM-Rekord über 100 Wurf

(20.12.19) In 29 Jahren Leistungssport kam Cornelia Budy quer durch den Süden der Republik – ab 1992 über Stuttgart, Bamberg und Ingolstadt schließlich nach Poing, wo sie 2007 ihre Karriere wegen einer notwendig gewordenen Knieoperation schließlich beendete. Die gebürtige Ingolstädterin feierte bei sechs Weltmeisterschaften zwischen 1991 und 2006 acht Medaillen, darunter zweimal Gold mit der Mannschaft 1994 und 1998. Unvergessen bleiben vor allem ihre Auftritte 1994 in Ludwigshafen mit vier Weltrekorden, darunter die „ewige“ Bestmarke über 100 Wurf vom 20. Mai mit 528 Kegeln. Den deutschen Rekord schraubte sie fünf Jahre später in Ingolstadt auf 538 Kegeln. 2019 feierte sie eine Woche vor Heiligabend im Coburgischen ihren 50. Geburtstag. Auch dazu an dieser Stelle noch einmal nachträglich herzliche Glückwünsche. mehr ...


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Theo Holzmann – Viermal WM-Gold in den 1970er-Jahren

(19.12.19) Zum 75. Geburtstag im Februar 2019 wünschte sich Theo Holzmann die vorzeitige Meisterschaft seiner Eppelheimer – und der VKC lieferte prompt den dritten Titel in Folge. Anfang der 1970er-Jahre sorgte das Kegelurgestein noch selbst für Furore: als Team-Weltmeister 1970 sowie bis 1978 dreimal im Paarkampf gemeinsam mit Dieter Zieher. Neun WM-Medaillen sammelte er insgesamt. Mittlerweile geht der 23-fache Nationalspieler auf 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft im VKC zu, dazu leitete der ehemalige Amtsbote in seinem Heimatort lange Jahre eine Gruppe des „Blauen Kreuz“ für Jugendliche. mehr ...


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Ute Vincon – "Die Königin von Opava"

(18.12.19) Die Lauingerin Ute Vincon kehrte 2011, zum Ende ihrer Karriere, noch einmal zu ihrem Heimatverein BC Schretzheim zurück, spielte dort bis zum Ende der Hinrunde 2014/15 beim späteren Zweitligameister, ehe sie die Kugel aus der Hand legte. Unter ihrem Mädchennamen Beckert gewann sie ihre ersten internationalen Medaillen 1999 in der U23 – und dann gleich dreimal Gold. Die „Augsburger Allgemeine“ titulierte die damals 22-Jährige als „Königin von Opava“. Auch der anschließende Übergang zu den Damen funktionierte reibungslos. Ab 2000 schmückte sie sich bis zur Heim-WM 2009 in Dettenheim dreimal mit Team-Gold und sicherte sich 2002 in Osijek – da bereits für Victoria Bamberg startend – WM-Silber im Einzel hinter Nicole Müller. Insgesamt gewann sie bei Weltmeisterschaften zehn Medaillen und war 52-mal im Nationaltrikot im Einsatz. mehr ...


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Jürgen Fleischer – Ein halbes Jahrhundert für das Sportkegeln

(17.12.19) Seine Sternstunde hatte Jürgen Fleischer sicherlich 1996. Da wurde der zu diesem Zeitpunkt schon dreifache deutsche Einzelmeister bei der WM in Prag mit vier Medaillen erfolgreichster Teilnehmer der Wettbewerbe. Mit der Mannschaft holte er Gold, dazu Silber im Einzel und in der Kombination sowie Bronze an der Seite von Christian Schwarz. Insgesamt gewann er bei Weltmeisterschaften acht Medaillen und hielt seinem langjährigen Verein Olympia Mörfelden nicht nur als Aktiver, sondern nun auch als Vorsitzender die Treue. Zum halben Jahrhundert für das Sportkegeln seit 1968 gehört seine Funktion als Vizepräsident Sport der DCU bis zum Sommer 2019. mehr ...


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Ursula Zimmermann – Drei WM-Titel nach dem Nationalmannschafts-Comeback

(15.12.19) Die Nationalmannschaftskarriere hatte Ursula Zimmermann nach der Geburt ihrer Tochter 1993 schon beendet und sich ausschließlich auf ihren Verein Blau-Weiß Hockenheim konzentriert. Doch 2007 kehrte sie zurück in die Auswahl. Der Karlsruherin gelang dabei ein spektakuläres Comeback, gekrönt von drei WM-Titeln, 2008 im Sprint in Banja Luka, 2009 praktisch vor ihrer Haustür mit dem Team in Dettenheim und 2010 in der Kombination in Ritzing, dazu drei weitere WM-Medaillen. Den Bundesligarekord - inzwischen beim KV Liedolsheim aktiv – schraubte sie 2009 auf 662 Kegel, er hatte Bestand bis 2012. Beim WM-Triumph 2017 in Dettenheim war übrigens wieder eine Zimmermann dabei, Tochter Melina. mehr ...


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Ralf Koch – Fünfmal Weltmeister in den 1990er Jahren

(14.12.19) Zwischen 1990 in Innsbruck und 1998 in Celje wurde Ralf Koch fünfmal Weltmeister bei insgesamt 48 Einsätzen für die deutsche Nationalmannschaft. 1998 gewann der Hockenheimer gleich zwei Titel: in der Kombination und im Paarkampf mit Christian Schwarz. 2011 - zehn Jahre nach dem Ende der internationalen Laufbahn – feierte der gebürtige Offenbacher bei seinem letzten Verein Post SV Ludwigshafen mit einem Abschiedsspiel sein Karriereende, blieb dem Kegeln aber als Bahnbauer und auch Moderator der ersten Gespräche zwischen den beiden Kegelverbänden nach der Trennung verbunden. mehr ...


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Corinna Kastner – 100 Einsätze im Nationalteam und jetzt in der Hall of Fame

(13.12.19) Bei der Weltmeisterschaft in Cluj 2018 bestritt Corinna Kastner in der 2. Runde Einzel ihren 100. Länderspieleinsatz für die deutschen Farben in 27 Jahren Nationalmannschaft. Das ist aber nicht der einzige Rekord der gebürtigen Heidelbergerin, die mit dem Mannschaftsgold 2017, ihrem sechsten WM-Titel, zur erfolgreichsten Classic-Keglerin bei den Frauen avancierte. 2008 wurde sie in Banja Luka Einzelweltmeisterin und schon 1995 sammelte sie im rumänischen Hunedoara gleich doppelt erste weltmeisterliche Ehren im Juniorenbereich. Nach der Saison 2018/19 wollte die Bauingenieurin eigentlich auch ihre Vereinskarriere an den berühmten Nagel hängen. Weil aber bei Victoria gleich zwei Stammspielerinnen ausfielen, hängt sie nun doch noch ein Jahr dran. mehr ...


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Torsten Reiser – Der erfolgreichste noch aktive Kegler gehört zur Hall of Fame

(12.12.19) Torsten Reiser ist mit 90 Länderspielen der am häufigsten in der deutschen Nationalmannschaft eingesetzte Classic-Akteur. Mit zehn WM-Medaillen bei den Männern, darunter zwei Goldmedaillen, ist er der erfolgreichste noch aktive Kegler. Dazu kommen noch neun weitere Medaillen, darunter viermal WM-Gold, in der U23. Am 6. Januar 2018 erhielt er in Bernburg ein Abschiedsspiel aus der deutschen Nationalmannschaft. Bis 2015 spielte er für Rot-Weiß Zerbst, seitdem ist er Kapitän des SKC Staffelstein. 2014 war er mit 704 Kegeln in Apatin der erste deutsche Kegler, der die 700er-Traummarke knackte. Der zweifache Vater wurde in Böblingen als erster Sportler im Rahmen einer Bundesversammlung des DKB für seine sportlichen Leistungen und sein Verhalten vor und nach seinen internationalen Einsätzen als Nationalspieler geehrt.
Torsten Reiser hat in der Jury der „Hall of Fame“, in der auch Karlheinz Schmidt sitzt, den Vorsitz übernommen.
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Die siebenmalige Weltmeisterin Claudia Schuhmann ist Gründungsmitglied

(11.12.19) Am 28. März 2020 werden im 20. Jahr des Bestehens des DKBC die ersten Mitglieder feierlich in die neue "Hall of Fame" aufgenommen. In den nächsten Tagen werden wir alle Gründungsmitglieder kurz vorstellen und in Folge die neue Online-Ehrenhalle mit Leben erfüllen. Nach dem Trainer-Duo Werner Buchs und Karlheinz Schmidt beglückwünschen wir heute die gebürtige Frankfurterin Claudia Schuhmann, die 2000 aus den Händen von Bundesinnenminister Otto Schily das "Silberne Lorbeerblatt" erhielt und bei Weltmeisterschaften siebenmal Gold, darunter zwei Einzeltitel bei den Damen und einen als Juniorin gewann. 2010 beendete die 44-malige Nationalspielerin nach 31 Jahren Kegelsport und 17 Jahren beim KSC Mörfelden ihre leistungssportliche Karriere. mehr ...


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20 Jahre DKBC: Karlheinz Schmidt und Werner Buchs gehören zu den ersten Mitgliedern der "Hall of Fame"

(06.12.19) Anläßlich einer Trainerausbildung beim DKBC wurde das erste Geheimnis der DKBC-"Hall of Fame", die sich der Verband zum 20. Jahrestag der Gründung gibt, gelüftet. Zu den Premieren-Mitgliedern, die 2020 feierlich in die Ehrenhalle aufgenommen werden, gehören der ehemalige Bundestrainer im DKBC, Karlheinz Schmidt, und der langjährige DKBC-Nationaltrainer Nachwuchs, Werner Buchs. mehr ...