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Waldhauer - Be a winner 1. Bundesliga Frauen – 3. Spieltag, 04.10.2026

Spitzenduo mit Wacklern, aber erfolgreich / Aufsteiger mit Siegen in heißen Duellen

Das Spitzenduo um Meister Liedolsheim (6:0/16,5) und Bamberg (6:0/16) blieb auswärts erfolgreich, leistete sich aber auch den einen oder anderen Wackler. Aufsteiger Königswartha feierte im Ostderby den ersten Saisonsieg, Fronberg siegte als Aufsteiger erstmals auswärts - in Heng beim FSV. Am Tabellenende warten Leimen (0:6/7,5) und Erlangen-Bruck (0:6/7) weiter auf ein Erfolgserlebnis. Die Bambergerin Luisa Ebert wird wie am 2. Spieltag Top-Playerin mit persönlicher Bestleistung von 673 Kegeln.

KC Schrezheim – KV Liedolsheim
3:5 (12:12, 3596:3690)

Seitz sprang für Seitz ein. Aber es war Mara, die dieses Mal im Glanzlicht stand. Während ihre ältere Schwester Saskia im Schlussduo gegen Michelle Hecht vergeblich um den Duellsieg rang, verteidigte Mara Seitz (623) ihren 2:0/60-Vorsprung nach 187er-Startbahn gegen Laura Runggarscher sicher und fuhr den für den Auswärtssieg notwendigen dritten Duellsieg ein. Die Bestwerte der Partie fielen allerdings schon am Start. Für die Gastgeberinnen sicherte sich Saskia Hopp Duellsieg und Teambestwert (628), nebenan tat es ihr die Partiebeste Bianca Golla (658) gleich.

Frisch Auf Leimen – Victoria Bamberg
3:5 (12,5:11,5; 3508:3566)

Der Auftritt der Gäste, der sehr unausgeglichen ausfiel, eröffnete den Gastgeberinnen die Hoffnung auf einen Punktgewinn bis in die Schlussbahn hinein. Nach den 644 der Teambesten, Kira Nießner und dem Duellsieg von Celina Eifler war Schlussspielerin Sabine Steinmann ihrer Kontrahentin Romy Joppert gleich 4:0 überlegen, sodass alles für ein überraschendes Unentschieden in den Händen von Carmen Nimis-Nießner lag, die allerdings gegen Alena Bimber schnell mit 0:2/-25 in Rückstand geriet. Die zweite Hälfte konnte die Leimenerin zwar knapp für sich entscheiden, da auf Bamberger Seite neben der glänzend aufgelegten Partiebesten Luisa Ebert (673) aber auch Alina Dollheimer (615) und Celine Zenker (606) über die 600er-Marke spielten, siegten die Gäste über das Gesamt und kamen mit einem blauen Auge davon.

Königswarthaer SV – MSV Bautzen
5:3 (14,5:9,5; 3470:3453)

Auf das sächsische Erstligaderby hatte sich Aufsteiger Königswarthaer schon beim Final Four im Pauly DKBC-Pokal in Ettlingen gefreut. Nun - fünf Monate später - hielt der Ostkracher, was er versprach. Der leidenschaftliche Aufsteiger erwischte einen Start nach Maß und gewann beide hart umkämpften Mittelduelle. Josefa Hornig glänzte dazu am Start mit dem Teambestwert von 607 Kegeln, der KSV nahm ein 3:1/70 mit auf die Schlussbahn. Doch der Kampfgeist der Gäste war ungebrochen, 30 Wurf vor Schluss war der Vorsprung auf 20 Kegel zusammengeschmolzen. Anschließend spielte sich zwar Laura Scholz mit einer 158er-Bahn zum Partiebestwert von 613 Kegeln, doch die Unterlegene nahm ihr mit 163 noch fünf Kegel ab und trug so entscheidend dazu bei, dass das Gesamt bei den Gastgeberinnen blieb, die den ersten Derby-Sieg im Oberhaus anschließend überschwänglich feierten.

FSV Erlangen-Bruck – ASV Fronberg
3:5 (12:12, 3379:3448)

Der erneut starke Auswärtsauftritt der Gäste nach dem knappen 3:5 in Pöllwitz mündete in einer handfesten Überraschung,die auch eine starke FSV-Schlusspielerin Nadine Perkins, die den Partiebestwrt mit 616 Kegeln aufstellte, nicht mehr kompensieren konnte. Im Duell der Teambesten konnte sie gegen Anna-Lisa Lippert (598) einfach nicht mehr genug Kegel einsammeln. Und da nebenan Marion Huber (597) zwar ihre 2:1-Führung gegen Paula Straub noch verlor, aber im Gesamt zehn Kegel zum Duellsieg rettete, war nicht mal mehr ein Unentschieden für das Heimteam drin.

SSV Warmensteinach – SV Pöllwitz
2:6 (7,5:16,5; 3547:3565)

Am Start legten die Gäste um ihre Beste, Sarah Conrad mit 642 Kegel, ordentlich vor. Da Pöllwitz beide Mitteduelle gewann, lagen die Gäste eine Stunde sogar komfortabel mit 3:1/74 in Front. Doch dann geriet alles noch einmal ins Wanken, weil Saskia Gubitz nach einem 146:151 gegen Gabi Muhl aufdrehte. Sie sammelte Kegel um Kegel mit 162, 163 und abschließenden 176 ein und schraubte den Partiebestwert auf 647 Kegel, sodass ein Unentschieden für den SSV noch einmal in Reichweite kam. Auch Carolin Will spielte nach dem 0:3 gegen Diana Langhammer noch eine 150:129 nach. Es reichte dennoch für den Europapokalsieger, der 18 Kegel ins Ziel rettete.

2. Bundesligen

2. Bundesliga Mitte Frauen

SKG Roßdorf – Unter Uns Bad Neustadt 2:6, Kriemhild Lorsch – SV Carl Zeiss Jena 2:6, ESV Pirmasens – SKC Eggolsheim 6:2, TSV Breitengüßbach – 1. KC Weiherhof 6:2, ThSV Wünschendorf – Schützengilde Bayreuth (21.11.26, 12:00)

Alisa Rennig vom ESV Pirmasens war mit 620 Kegeln Ligabeste.

Im Spitzenspieler der bislang ungeschlagenen Teams setzte sich der NBC-Pokalteilnehmer Jena in Lorsch mit 6:2 durch und ziert jetzt allein mit 6:0/19 die Tabellenspitze. Kriemhild konnte am Start mit einem 2:1/4 noch gut mithalten, geriet aber vor allem durch den Partiebestwert der Jenenserin Jana Paeschke (613) soweit in Rückstand, dass auch ein Unentschieden nicht mehr in Reichweite war. Am Tabellenende ist einzig Weiherhof (0:6/4) noch ohne Saisonsieg.

2. Bundesliga Ost Frauen

Hohnstädter SV – ESV Lok Elsterwerda 1:7, KSV Bennewitz – Dresdner SV 7:1, Fortschritt Mittweida – Germania Schafstädt 3:5, KV Wolfsburg – Rot-Weiß Zerbst 2:6, Blau-Weiß Loburg – Union Schönebeck 6:2

Die drei bislang ungeschlagenen Teams traten auswärts an. Elsterwerda (6:0/20) siegte in Hohnstädt mit 7:1 deutlich und übernahm die Zabellenführung vor Schafstädt (6:0/19), das bei Neuling Mittweida von einem 2:0/84-Start profitierte und 5:3 gewann. Dresden dagegen ließ in Bennewitz erstmals Federn in der Saison. Am Tabellende ist ein Trio noch punktlos: Wolfsburg (0:6/6) sowie die Aufsteiger Schönebeck und Mittweida (je 0:6/5). In Fiona Karl (Foto) stellte Mittweida immerhin die Ligabeste mit 604 Kegeln.

2. Bundesliga Süd Frauen

FC Seeshaupt – KC Schwabsberg 5:3, DKC / BW Freiburg – SKK Oberlauterbach 5:3, SV Weidenstetten – KRC Kipfenberg 2:6, KC Schrezheim II – BC Schretzheim 2:6, Goldener Kranz Durach – DKC Alt Heidelberg (05.12.26, 13.00 Uhr).

Da das Spiel der Aufsteiger verlegt wurde, ist Kipfenberg (6:0/17) nun allein vorn, gefolgt von Durach (4:0/12). Beide Teams vereint die noch weiße Punkt-Weste. Die Kipfenbergerin Martina Hanikel (Foto) sicherte sich zudem mit 603 Kegeln den Ligabestwert am Spieltag. Am Tabellenende ist nach dem Seeshaupter Sieg einzig Weidenstetten (0:6/8,5) noch sieglos.