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AktuellHalbfinaleQualifikation

XXXVII. Weltpokal 2026 in Brčko (BIH) - Halbfinale

Liedolsheim entschied Hammerduell der Titelträger souverän für sich

KV Liedolsheim -
KK Mlaka Rijeka (CRO)

7:1 (18:6, 3726:3582)

Lange Zeit führte der deutsche Double-Sieger das Feld in der Qualifikation an und wurde kurz vor Schluss doch noch von Slavia Prag abgefangen. In einer ungemein engen Konkurrenz trafen die Liedolsheimerinnen daher schon im Halbfinale auf den kroatischen Meister Mlaka Rijeka, der in der Qualifikation nur acht Kegel weniger erzielte. Das Match hatte so etwas wie Endspielcharakter: Vor dem Liedolsheimer Triumph im Vorjahr gewann Mlaka den Pokal fünfmal in Folge (!).

Start (2:1/9): Ein vorzeitiger Duellsieg von Yvonne Schneider (630) gegen Valentina Pavlakovic stand über dem ausgeglichenen Auftakt in diesem Hammerduell der Weltpokalsiegerinnen der letzten sechs Jahre. Bianca Golla (639) verpasste zwar die vorzeitige Entscheidung gegen Sara Pejak durch eine schwächere dritte Bahn, sicherte sich aber anschließend souverän den Startbestwert mit 639 Kegeln sowie das zweite Duell für die Titelverteidigerinnen. Sandra Sellner (583) dagegen geriet nach einem Erfolg im ersten Satz zunehmend auf die Verliererstraße und stand gegen die beste Kroatin, Valentina Gal (638), schließlich auf verlorenem Posten.

Schluss (5:1/144): Die Kroatinnen brachten alles was anwesend war auf die Mannschaftsaufstellung, um alle drei Positionen variabel besetzen zu können. Liedolsheim vertraute auf das Quali-Team, womit Sommerzugang Jennifer Sommer wieder die Joker-Rolle bleib. Aber Mara Seitz zeigte auch eine gute Reaktion auf ihren Quali-Auftritt und erarbeitete sich einen beruhigenden 2:0/20-Vorsprung gegen Venesa Bogdanovic. Saskia Seitz und Jana Wallishauser führten ebenfalls zur Halbzeit in ihren Duellen hauchdünn mit vier bzw. drei Kegeln. zudem hatte Liedolsheim bereits zwölf Sätze eingesammelt und konnte auf 36 Kegel Vorsprung bauen. Von Paula Polanscak (291), die gegen Wallishauser gesetzt wurde, kam dagegen bis dahin noch nicht viel. Aber Mlaka könnte jederzeit noch zurückschlagen. Es waren aber die KVL-Spielerinnen, die alle Sätze auf der dritten Bahn holten und den Vorsprung auf 91 Kegel ausbauten. Da Mara Seitz ihr Duell damit schon in Sack und Tüten hatte und Liedolsheim in den Sätzen 15:6 führte, nahm der Finaleinzug bereits sehr deutliche Konturen an. Saskia Seitz trieb den Partiebestwert zum Abschluss noch auf 641 Kegel, der KVL war erneut und vor allem souverän ins Finale eingezogen, das am Sonntag ab 11 Uhr ausgetragen wird.

Weltpokal Frauen, Halbfinale, 16.10.
12.30 Uhr KK Slavia Prag (CZE) - KK Alimenta (SRB)


Rot-Weiß Zerbst – 
KK Belgrad
6:2 (16:8, 3924:3679)

Als Sieger der Qualifikation trifft der deutsche Double-Sieger und Vorjahreszweite im Halbfinale auf KK Belgrad. Gemessen an den Leistungen am Mittwochn und Donnerstag sind die Zerbster um den bisherigen Turnierbesten Alen Kujundzic (706 Kegel) hoher Favorit.

Start (1:2/31): Dank der 661 Kegel von Tim Brachtel, die Duellsieg und 101 Kegel Vorsprung einbrachten, lagen die Zerbster nach dem Starttrio vorn, obwohl Belgrad um den Partiebesten Igor Kovacic (694) zwei Duelle für sich entscheiden konnte. Lukas Funk agierte mit 652 gar nicht so schlecht, konnte dennoch keinen Satz gegen Kovacic gewinnen. Für Daniel Barth kam Jan Sandler in die Partie, doch beiden gelang keine gute Performance, so ging eine ungewohnte "unter 600" in die Zerbster Wertung.

Schluss (4:2/245): Einen einzigen Satz gab das Zerbster Trio ab, Christian Wilke und Alen Kujundzic (je 689) spielten sich zum Teambestwert, auch der erstmals eingesetzte Jürgen Pointinger (634) hatte seine Partie jederzeit im Griff. Der großen Neuauflage des vorherigen Finales gegen Zalaegerszeg stand schließlich nichts mehr im Wege. Sie steigt am Sonntag ab 16:45 Uhr.

Weltpokal Männer, Halbfinale, 16.10.

Zalaegerszegi TK (HUN) - KK Zaprecic (CRO) 5:3