Waldhauer - Be a winner 1. Bundesliga Männer – 16. Spieltag, 21.03.2026
Mit einem souveränen Sieg in Breitengüßbach verteidigte Meister Zerbst seinen Titel vorzeitig, und fuhr die 20. Meisterschaft in Folge seit 2006 ein. Unterharmersbach sicherte sich in einem spannenden Match gegen Bamberg Rang 3. Durch ein 6:2 gegen Raindorf erhielt sich auch Eppelheim die Chancen auf das internationale Geschäft. Am Tabellenende wahrte Mörfelden mit dem Heimsieg gegen Schwabsberg die kleine Chance auf den Klassenerhalt.

Der alte, neue Meister – Rot-Weiß Zerbst, von links: Wolfgang Lutz (Trainer), Tim Brachtel, Daniel Barth, Lukas Funk, Timo Hoffmann (Kapitän), Lothar Müller (Präsident), Andreas Förster (Betreuer), Christian Wilke, Lukas Huber, Robert Ernjesi, Alex Karl und Mario Nüßlein.
SKC Unterharmersbach – Victoria Bamberg
5:3 (13:11, 3878:3836)
Im Topduell um Platz 3 behielt Unterharmersbach (20:12/67) im "Grünen Hof" knapp die Oberhand und verteidigte seine Position auf dem Treppchen. Die Gäste aus Bamberg (16:16/69,5), hatten lange ein Unentschieden vor Augen, verloren aber erstmals nach vier Spielen wieder. Für Unterharmersbach war es ein sehr wichtiger zweiter Sieg in der Rückrunde.
Start (1:1/59): Lokalmatador Fabian Zimmermann (665) fuhr als Durchgangsbester einen überzeugenden 4:0-Sieg ein und holte gegen den Bamberger Andreas Hollet massig Kegel heraus. Aber auch der junge Paul Schondelmaier (641) auf Gastgeberseite bot Marco Scheuring (656) in einem mitreißenden Duell durch eine 184 auf der zweiten Bahn Paroli, unterlag aber im Schlusssatz durch ein 152:175 doch 1:3.
Mitte (2:2/63): In der Mitte siegten der beste Harmersbacher an diesem Tag, Jonas Bähr (671), und Bambergs Marco Endres (681) mit herausragenden Leistungen vorzeitig, Unterharmersbach konnte noch vier Kegel im Gesamt draufpacken.
Schluss (3:3/42): Der Bamberger Dominik Kunze zog schnell davon, schraubte den Partiebestwert auf 689 Kegel und fuhr das dritte Duell für die Gäste vorzeitig ein. Da Frederic Koell (645) sich nicht zu sehr abschütteln ließ, ging es im Duell zwischen Janos Brancsek (660) und Fabian Lange (637) um den Heimsieg oder einen Auswärtspunkt. Den hatte Fabian Lange zwei Bahnen durchaus in Sicht, ehe er mit einem 146:169 auf der dritten Bahn deutlich mit 1:2/-33 in Hinterhand geriet und den Rückstand auf den Ungarn nicht mehr aufholen konnte.
Olympia Mörfelden – KC Schwabsberg
6:2 (16:8, 3741:3659)
Ein Muss-Sieg für Mörfelden (11:21/49), der die kleine Chance auf den Klassenerhalt wahrte. Olympia konnte nach acht Spielen endlich wieder einen Sieg einfahren. Der feststehende Absteiger Schwabsberg (2:30/31) gefiel lange Zeit, konnte die Pace aber auf den letzten 60 Wurf nicht durchziehen.
Zuvor überraschten die Gäste am Start mit zwei Duellsiegen um den Teambesten Timo Alander (641). Da aber der Partiebeste Robert Nägel (684) ein sattes Kegelplus einfahren konnte, lagen die Gastgeber knapp mit 1:2/5 vorn. Im Schlussabschnitt mussten die Gastgeber 60 Wurf kämpfen, dann zogen sie davon und fuhren den dringend benötigten Heimsieg ein.
VfB Hallbergmoos – TSV Zwickau
5:3 (12,5:11,5; 3742:3726)
Hallbergmoos (18:14/67,5) hat durch den äußerst knappen Heimsieg Platz 3 weiter im Visier und gewann erstmals wieder nach zuvor drei Niederlagen am Stück. Zwickau (13:19/54) fehlte nicht viel, um im vierten Spiel in Folge ungeschlagen zu bleiben. Im Kampf gegen den Abstieg konnte der TSV keinen Boden auf Breitengüßbach gutmachen. So bleibt den Westsachsen noch die Hoffnung im heimspiel gegen Eppelheim, ehe es am letzten Spieltag nach zerbst geht.
Der Hallbergmooser Tobias Kramer war mit 642 Kegeln am Start Bester beim VfB, Bojan Vlakevski siegte dazu vorzeitig, Dank der Partiebestleistung von Lars Pansa (667) aber hielten die Gäste sehr gut mit und lagen nur 1:2/-38 zurück. Im Schlussdurchgang boten sich der Teambeste auf VFB-Seite, Bogdan Tudorie (644), und Justin Lorenz (643) ein hautenges Duell, in dem dem Zwickauer auf der Schlussbahn beim 176:164 nur zwei Kegel fehlten, um den Westsachsen, die zwei Duelle für sich verbuchen konnten, einen unerwarteten Punktgewinn zu bescheren. Am Ende retteten die 16 Kegel mehr im Gesamt den Gastgebern den Heimsieg.
VKC Eppelheim – SKK Raindorf
6:2 (14:10, 3853:3796)
Eppelheim (18:14/61,5) hat weiter zwei Punkte Rückstand zum Treppchen - viel wichtiger war, der Abstieg ist endgültig gebannt. Vizemeister Raindorf (21:11/73,5) rwahrte trotz der Niederlage, der ersten nach sieben Spielen am Stück, Rang 2.
Mit einem eindrucksvollen 2:0/73 eröffneten die Gastgeber um den Teambesten Pascal Kappler (669) die Partie. Teamkollege Hendrik Erni (650) siegte sogar vorzeitig gegen Mathias Weber (636).
Doch Raindorf um den Partiebesten Milan Svoboda (672) schlug zurück, kam bis auf 21 Kegel heran und glich in den Duellen aus.
Es folgte ein irrer Schlagabtausch am Schluss. Das Raindorfer Duo mit Daniel Schmid und Jürgen Pointinger eröffnete holte 32 Kegel heraus und sorgte für ein zwischenzeitliches 4:2/11 der Gäste. Die Eppelheimer Antwort von Moritz Walz und Lars Ebert war nervenstark. Sie holten 35 Kegel zurück, jetzt führte Eppelheim 4:2/24. Die Spannung knisterte förmlich.Vorentscheidend war die dritte Bahn, auf der die Eppelheimer nachlegten und den Weg zum Heimsieg freimachten.

TSV Breitengüßbach – Rot-Weiß Zerbst
1:7 (8,5:15,5; 3669:3966)
"Spieler des Spieltages" wurde zum zweiten Mal in Folge der Zerbster Lukas Funk mit 697 Kegeln. @skv
Zerbst (27:5/101) blieb im sechsten Spiel in Folge ohne Punktverlust und zurrte mit einem Sieg die 20. Meisterschaft fest. Breitengüßbach (14:18/62) war chancenlos und muss bei Vizemeister Raindorf (18. Spieltag) im Heimspiel oder in Mörfelden (17. Spieltag) punkten, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern.
Mit einem 2:0/154 am Start untermauerten die Gäste schon am Start, dass sie als Meister nach Hause fahren wollten. Lukas Funk (697) fehlten drei, Christian Wilke (691) nur neun Kegel zum 700er. In der Mitte legten Daniel Barth (648) gegen den bislang besten Güßbacher, Christian Rennert (628) mit dem dritten Duellsieg nach, Christian Jelitte (611) gewann das erste Duell für die Gastgeber trotz weniger Gesamtkegel gegen Mario Nüßlein (624) mit 3:1. Am Schluss zogen auch Lukas Huber und Timo Hoffmann ihre Duelle über die Gesamtkegel und fuhren den klaren 7:1-Erfolg zur Meisterschaft ein.
2. Bundesligen
2. Bundesliga Mitte
Mit 677 Kegeln erreichte der Wernburger Paul Sommer das beste Ergebnis der Liga am Spieltag. @svw
Im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg konnte Verfolger Regensburg (24:8/78,5) die harte Nuss beim Tabellendritten Lorsch (20:12/76) nicht knacken und verlor deutlich. Spitzenreiter Luhe-Wildenau (27:5/92) zog durch ein 8:0 bei Schlusslicht Gerolsheim auf drei Punkte davon und kann im kommenden Heimspiel gegen Eschlkam den Titel und Aufstieg klarmachen.
Nibelungen Lorsch - SC Regensburg
7:1 (18:6, 3766:3591)
Der Aufstiegsanwärter aus Regensburg geriet am Start mit 0:2/45 gegen gut aufgelegte Gastgeber um Lukas Mende (645) ins Hintertreffen. Anschließend beherrschte auch der Partiebeste, Lorschs Lars Bohrmann (674), seinen Kontrahenten mit einem vorzeitigen Duellsieg, sodass die Gastgeber mit einem 3:1/111 in das Schlussduo gingen. Dort machte Fabian Buch (653) schnell Nägel mit Köpfen für die Nibelungen, deren Sieg dann durch den Duellsieg von Andreas Dietz mit weniger Gesamtkegeln noch deutlicher ausfiel.
Im Tabellenkeller tauschte Großbardorf (9:23/51) mit Hainhausen (8:24/42) durch ein deutliches 7:1 die Plätze mit dem Kontrahenten und belegt Platz 8. Der reicht aber nur zum Klassenerhalt, wenn maximal ein Verein aus der 1. Bundesliga in die Liga absteigt.
Weiter spielen: TSV Großbardorf - SG Hainhausen 7:1, KSC Frammersbach - RW Hirschau 5:3, TuS Gerolsheim - SC Luhe-Wildenau 0:8, SKK Eschlkam - SV Wernburg 2:6.
2. Bundesliga Ost
Durch einen ungefährdeten 6:2-Erfolg gegen Mehltheuer wahrte Mücheln (24:8/80,5) die Tabellenspitze, liegt aber weiterhin nur einen Punkt vor Freital (23:9/82), die einen überzeugenden Auswärtssieg im Topduell in Zerbst einfuhren. Die Meisterreserve (21:11/75) fiel hinter Stollberg (21:11/76,5) auf Rang 4 zurück.
Rot-Weiß Zerbst II - KSV Freital
2:6 (9:15, 3591:3695)
Ligabeste waren die Freitaler Michael Kubitz... @dkbc_archiv
Die Gäste lösten die Aufgabe bei der Meisterreserve überraschend deutlich. Nachdem der Freitaler Michael Kubitz am Start schon den Partiebestwert mit 643 aufgestellt hatte, zog Teamkollege Sebastian Käfer am Schluss nach und brachte gemeinsam mit Miroslav Jelinek (637) mit einem Doppelsieg im Schlussabschnitt den Auswärtssieg unter Dach und Fach.
...und Sebastian Käfer mit je 643 Kegeln. @ksv
Der beste Zerbster, Manuel Wassersleben mit 640 Kegeln, war im Duell gegen Jelinek zwar um drei Kegel besser, unterlag aber 1:3.
Kleeblatt Berlin und Zechin stehen als Absteiger fest. Einen weiteren Absteiger wird es nicht geben.
Weiter spielen: Geiseltal Mücheln - Grün-Weiß Mehltheuer 6:2, 9Pins Stollberg - BW Loburg 6:2, SG Zechin - KV Wolfsburg 3:5, MSV Bautzen - Kleeblatt Berlin 6:2
2. Bundesliga Süd
Im zweiten Versuch nach dem 4:4 zuvor zu Hause gegen Kipfenberg brachten die Denkendorfer (29:3/93), die Meisterschaft unter Dach und Fach.
SF Friedrichshafen - TSV Denkendorf
1:7 (8,5:15,5, 3605:3699)
Der Ligabeste am Spieltag, der Friedrichshafener Michael Reiter (662, Foto), brillierte am Start, so dass die Sportfreunde beim 1:1 nur 20 Kegel zurücklagen. Für den TSV markierte Melvin Rohn (630) das beste Ergebnis. In der Mitte fiel die Vorentscheidung für die Denkendorfer, die auf 3:1/71 davonziehen konnten. Im Schlussabschnitt gab es durchaus umkämpfte knappe Duelle, die aber in beiden Fällen die Gäste für sich entscheiden konnten, ehe sie zur ersten Meisterfeier ansetzten. Und das gebührend mit einem Auswärts-Mannschaftssaisonrekord von 3699 Kegeln.
Am Tabellenende machte Önsbach mit dem 6:2-Heimsieg gegen Waldkirch den Klassenerhalt perfekt. Das Unentschieden von Schlusslicht Ettlingen-Karlsruhe (8:24/48) erhielt die Chance auf den Klassenerhalt, da Hölzlebruck (12:20/53) sein Heimspiel nicht gewann.
Weiter spielen: KSV Hölzlebruck - SG Wolfach-Oberwolfach 2:6, KSC Önsbach - SKV Waldkirch 6:2, KRC Kipfenberg - Gut Holz Sandhausen 1:7, Phönix Ettlingen-Karlsruhe - SSV Bobingen 4:4
Mannschaft der Woche
Da die Meister Zerbst und Denkendorf schon als "Mannschaft der Woche " im Laufe der Saison präsentiert wurden, fiel die Entscheidung in einem engen Rennen zugunsten des SKC Nibelungen Lorsch, der mit einem fulminanten 7:1-Erfolg gegen den Erstliga-Absteiger SC Regensburg den Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga Mitte vorentschieden hat. Die Nibelungen hatten zuvor zu Hause zu viele Punkte liegen gelassen, um selbst ins Titelrennen noch eingreifen zu können. Luhe-Wildenau aber auch Hainhausen, Gerolsheim und Frammersbach nahmen je einen Punkt mit, Hirschau gar beide - und das bei der Mannschaft mit der besten Heim-Saisonbestleistung von 3853 Kegeln. Nun aber folgte dieser Auftritt gegen den SC und der Vorentscheidung nach einem 3:1/111-Vorsprung schon vor der Schlusspaarung. Dabei kam Michael Straub als schnittbester Heimspieler (642,5) noch nicht einmal zum Einsatz.
Hinweis: Für die "Mannschaft der Woche" - aus den vier Männer-Bundesligen – erwarten wir – außer am 9. und 18. Spieltag – eure Vorschläge unter news@dkbc.de jeweils bis Sonntag 12 Uhr nach dem Spieltag mit kurzer Begründung.
Die bisherigen "Mannschaften der Woche"
1. Spieltag: Rot-Weiß Zerbst/SKC Unterharmersbach – 2. Spieltag: TSV Zwickau – 3. Spieltag: KC Schwabsberg – 4. Spieltag: Olympia Mörfelden – 5. Spieltag: TSV Breitengüßbach – 6. Spieltag: VKC Eppelheim – 7. Spieltag: TSV Denkendorf – 8. Spieltag: SC Luhe Wildenau– ### 9. Spieltag: Die Herbstmeister – 10. Spieltag: Victoria Bamberg – 11. Spieltag: VFB Hallbergmoos – 12. Spieltag: SKK Raindorf – 13. Spieltag: SG Zechin – 14. Spieltag: SKK Eschlkam – 15. Spieltag: KRC KIpfenberg.
Vereinsnews (Infos an news@dkbc.de)
Wir veröffentlichen Infos der Bundesligavereine zu den Spieltagen über Bahnrekorde, Feierlichkeiten und Ähnliches. Info an news@dkbc.de , wenn möglich mit aktuellem Foto, genügt. Spielberichte und Vorschauen bleiben außen vor, diese gehören in Sportwinner.