Champions League, Rückspiele der 1. Runde 2019/20

Zerbst und Raindorf  weiter – Im Viertelfinale treffen sie aufeinander / Bamberger Frauen freuen sich auf Neunkirchen

Livekonferenz 1. Runde Rückspiele

Rot-Weiß Zerbst (6:2 in der Slowakei) und Raindorf (erneut 5:3 gegen Neunkirchen) erreichten aus dem deutschen Quintett das Achtelfinale. Beide Teams treffen im Viertelfinale aufeinander. Pöllwitz (3:5 gegen Targu Mures), Schrezheim (1:7 in Wien) und Schwabsberg (1:7 zu Hause gegen Neumarkt) schieden aus.
Die spielfreien Bambergerinnen treffen im Viertelfinale auf SK Neunkirchen. Die Österreicherinnen blieben im Sudden Victory mit 37:33 gegen Novi Sad erfolgreich. Spieltermine im Viertelfinale sind der 25.01. und 15.01.2020. Das Final Four findet am 28./29.03.2020 in Apatin (SRB) statt.

Frauen:

SV Pöllwitz
– C.S. Targu Mures (ROU) 3:5 (Hinspiel 2:6)
Mit 36 Kegeln Vorsprung und 5:3-Sätzen ließ sich das verlorene Startduell verschmerzen, weil Pöllwitz um die Teambeste Anna Müller (634) alles noch in der eigenen Hand hatte. Aber auch die Rumäninnen hatten ihr Nahziel, einen Duellerfolg durch die Startbeste Tilda Duka (640) realisiert. Ein unnötiger Duellverlust von Friederike Pfeffer nach 2:0-Führung in der Mitte setzte die Gastgaber aber gehörig unter Druck. Durch den vorzeitigen Duellverlust im Schlussdurchgang war der Einzug ins Viertelfinale nicht mehr möglich. Am Ende reichte es auch nicht zum Heimsieg. Für den Europapokalzweiten ist das internationale Abenteuer vorerst beendet. Targu Mures trifft im Viertelfinale auf Zalaegerszeg.

BBSV Wien (AUT) – KC Schrezheim 7:1 (Hinspiel 2:6)
Der Auftakt ging für die Gäste mächtig nach hinten los (0:2/1:7). Für Wien holte Dana Martinkevic (604) der Partiebestwert. In der Mitte wurde es für Schrezheim nicht viel besser (0:4/5:11). Zwar gelangen vier Satzsiege, die Duellsiege aber fehlten. Dennoch hatte es Schrezheim am Schluss mit zwei Duellsiegen noch selbst in der Hand, sich das Weiterkommen zu sichern. Der Erfolg von Katrin Lutz war aber dann doch zu wenig, um ins Viertelfinale einzuziehen. Wien trifft dort auf Weltpokalsieger Rijeka.

Die spielfreien Bambergerinnen treffen im Viertelfinale auf SK Neunkirchen. Die Österreicherinnen blieben in einer dramatischen Partie zu Hause im Sudden Victory mit 37:33 gegen Novi Sad erfolgreich. Beide Teams hatten ihr Heimspiel jeweils mit 6:2 und 14:10-Sätzen gewonnen.

Männer:

SKK Transke Starek (SVK) – Rot-Weiß Zerbst 2:6 (Hinspiel 0:8)
Bereits am Start sicherten sich die Gäste beide Duelle und sechs Satzpunkte und stehen damit nach dem klaren Hinspielerfolg im Viertelfinale. Jürgen Pointinger stellte den Partiebestwert auf 640 Kegel. Thomas Schneider schraubte ihn in der Mitte auf 660. Zum Einsatz beim Meister kamen auch Daniel Aubejl und Robert Herold. Dagegen pausierten Mathias Weber und Timo Hoffmann.

KC Schwabsberg – KK Neumarkt (ITA) 1:7 (Hinspiel 3:5)
Die Partie verlief am Start wie erwartet, weil Neumarkt mit dem Ausnahmespieler Vilmos Zavarko (696 Kegel) eröffnete. Die Gastgeber zeigten sich etwas nervös, kamen deshalb nicht über die 600er-Marke, aber waren mit einem 1:1/3:5 trotz der 70 Kegel Rückstand noch gut im Spiel. Da beide Duelle in der Mitte um den starken Tamas Kiss (659) für die Gastgeber verloren gingen, stand Neumarkt schon da wegen des riesigen Gesamtvorsprungs fast im Viertelfinale und machte den Einzug im Schlussdurchgang mit Satzsieg 13 vorzeitig klar. Bester Schwabsberger war Stefan Zürn mit 615 Kegeln. Neumarkt trifft im Viertelfinale auf Mertojak Split.

SK Neunkirchen (AUT) – SKK Raindorf (3:5/12:12) Beginn 15.00 Uhr
Obwohl Christian Schreiner nicht seinen besten Tag erwischt hatte, waren die Gäste dank Daniel Schmitt (667 Kegel) nach dem Start voll im Rennen, was den Einzug ins Viertelfinale betraf. In der Mitte holte sich Michael Kotal mit starken 619 Kegeln das zweite Duell, Manuel Lallinger unterlag durch ein 141:148 im letzten Satz trotz mehr erzielter Kegel und verpasste damit den Doppelschlag. Das rächte sich fast im Finaldurchgang, als Lukas Huber mit einer 184er-Bahn den Gesamtvorsprung der Raindorfer (42 Kegel vor der letzten Bahn) und damit das Weiterkommen noch einmal ins Wanken brachte. Alexander Raab aber ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und spielte nach einem 180er-Start auf den letzten 30 Wurf ein 156:170 gegen Huber, der lediglich den Partiebestwert mit 670 Kegeln noch an sich reißen konnte. Im Viertelfinale aber steht der NBC-Pokalsieger und trifft dort auf den Weltpokalsieger Zerbst.

Gemeinsames Gruppenbild in Schrezheim mit der Wiener Delegation. Foto: KCS


Champions League, Hinspiele der 1. Runde 2019/20

Deutsches Quintett wahrte Chancen aufs Weiterkommen

Begrüßung der Mannschaften in Schrezheim mit dem gastgebenden KC und den Gästen aus Wien. Foto: DKBC-Liveticker/KCS

Mit drei Heimsiegen und starken Auftritten in der Fremde starteten die deutschen Teams in die Champions League-Saison 2019/20. Weltpokalsieger Zerbst steht nach dem 8:0-Heimerfolg gegen Trstena Starek (SVK) bei nur fünf Satzverlusten bereits mit einem Bein im Viertelfinale. Gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen, können sich aber auch die Frauen des KC Schrezheim (6:2 gegen Wien/AUT), NBC-Pokalsieger SKK Raindorf (5:3 gegen Neunkirchen/AUT) sowie der KC Schwabsberg (3:5 bei Neumarkt/ITA) und der Vize-Europapokalsieger SV Pöllwitz (2:6 in Targu Mures/ROU) ausrechnen. Die Rückspiele werden am 7. Dezember 2019 ausgetragen
Der Titelverteidiger bei den Damen, Victoria Bamberg, erhielt ein Freilos und greift erst in der 2. Runde ins Geschehen (25.01./15.02.2020) ein.


Internationale Klubwettbewerbe

Die Champions League ist ein europäischer Klubwettbewerb für Damen- und Herren-Mannschaften, die sich neben den Titelverteidigern ausschließlich über die internationalen Klubwettbewerbe für diesen Wettkampf qualifizieren.

Teilnehmer an der Champions League sind:


Damen (maximal 12 Mannschaften)
- der Titelverteidiger
- Platz 1-7 Weltpokal
- Platz 1-5 Europapokal
- Platz 1-3 NBC-Pokal

Herren (maximal 16 Mannschaften)
- der Titelverteidiger
- Platz 1-7 Weltpokal
- Platz 1-3 Europapokal
- Platz 1 NBC-Pokal