DKBC-Pokal Frauen – 2019/20


Viertelfinale: Kipfenberger Sensation gegen Poing / Auch Bamberg, Pirmasens und Erlangen-Bruck im Final Four


Unter den Final Four-Teilnehmer im DKBC-Pokal der Frauen ist der Bayernligist KRC Kipfenberg schlichtweg die Sensation. Mit 5:3 bezwang der Underdog den SKK Poing. Mit Victoria Bamberg, dem FSV Erlangen-Bruck und dem ESV Pirmasens sind weiterhin drei Erstligisten am 25./26. April in Öhringen dabei.
Bambergs Zweite freut sich über den Einzug ins Final Four – ganz auf den Spuren als Rekordpokalsieger. Foto: DKBC-Liveticker/SKC

Schrezheim – Bamberg 1:7 Ein völlig verdienter Erfolg der Gäste, die mit Verena Liers (589 Kegel) auch die Partiebeste stellten. Bei den Gastgeberinnen konnte einzig Caroline Schönewald (582) überzeugen, die den Ehrenpunkt holte. Die Entscheidung fiel im vorletzten Satz, als Bamberg auf 30 Wurf 53 Kegel herausholen konnte. Schrezheim war ohne Simone Schneider, Laura Runggatscher und Bianca Sauter weit von der Form entfernt, mit der zum Pokalauftakt noch Titelverteidiger Liedolsheim bezwungen werden konnte.

Kipfenberg – Poing 5:3 Die Gastgeberinnen sind das erste Mal überhaupt im DKBC-Pokal dabei. Das Erreichen des Viertelfinale war schon ein großer Erfolg. Mit Poing kam nun der aktuell Führende der 1. Bundesliga. Den wesentlich besseren Start aber erwischte der Bayernligist um die Ex-Poingerin Martina Hanikel, die am Start schon maßgeblich für ein 2:0/101 sorgte. Da Sina Guggenmos in der Mitte den Partiebstwert auf 599 schraubte, lag der KRC vor dem Schlussabschnitt mit 3:1/80 vorn und hatte schon 13 Sätze einkassiert. Poing musste nun mit Celine Zenker und Brigitte Strelec aufs Ganze gehen und holte tatsächlich Kegel um Kegel auf. Der KRC konnte nur noch einen Satz gewinnen, behielt am Ende aber drei Kegel Vorsprung und schaffte völlig überraschend den Einzug ins Final Four.

Spielansage in Hattenburg. Foto: DKBC-Liveticker/KSC

Hattenburg – Pirmasens 2,5:5,5 Fast wäre es dem ESV um die Partiebeste Marie-Luise Scherer (561) noch zum Verhängnis geworden, dass in der Mitte ein einziger Kegel zum vorzeitigen Einzug ins Final Four fehlte. Weil dort Vera Arnold durch ein 124:114 in den Gesamtkegeln noch ausgleichen konnte, ging ein halber Mannschaftspunkt an den württembergischen Verbandsligisten. Da der ESV 160 Kegel Vorsprung hatte, machte sich allerings keiner Sorgen im ESV-Lager. Doch dann holte der KRC mit einem Schlag 67 Kegel auf und Hattenburg war auf einmal wieder im Spiel. Da aber Pirmasens die Nerven behielt, konnte die KSC-Aufholjagd um die Teambeste Sara Moder (557) im zweiten Satz rechtzeitig gestoppt und der Einzug ins Final Four perfekt gemacht werden.

Erlangen-Bruck – Gaisbach 6:2 Der Gastgeber begannn vollkonzentriert, die unterklassigen Gäste hatten sowohl am Start als auch in der Mitte Mühe überhaupt ins Spiel zu kommen. So war der FSV um die Partiebeste Rike Heym (582) bereits zur Mitte nach Satzgewinn 13 und einem 4:0 sicher im Final Four. Es spricht aber für den SKC-Kampfgeist, dass die Schlussduelle noch geholt wurden und Schlussspielerin Nicole Binder (561) im engen Zweikampf mit Schwester Melanie (557) scih noch den Teambestwert holte.